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Gas wird immer teurer – 6 Tipps, um Energiekosten zu sparen

Дата публикации: 27-09-2026 05:04:00

Die Heizsaison steht bevor. Mit einigen einfachen Tipps können Verbraucher täglich Geld sparen. Hier sind die Details.

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Die Heizsaison steht bevor. Mit einigen einfachen Tipps können Verbraucher täglich Geld sparen. Hier sind die Details.

Probleme für die Energiewirtschaft im Überblick:

  • Durch die Krise am Persischen Golf fehlen den Märkten große Mengen Öl und Gas.
  • Das macht die Produkte deutlich teurer: Der Liter Diesel hat Rekordpreise erreicht und der Preis für Erdgas steigt im Großhandel rapide.
  • Gleichzeitig sind die Gasspeicher historisch schwach befüllt.
  • Ökonomen haben vor dieser Entwicklung gewarnt, die bei immer mehr Verbrauchern ankommt. Neukundenverträge werden bereits teurer.

In der Heizsaison können einige einfache Tipps dabei helfen, viel Geld zu sparen und damit die Verteuerung zu bekämpfen.

1: Öl- und Gasheizung optimieren

Bei Fernwärme und fossilen Heizungen sieht die Verbraucherzentrale NRW großes Potenzial, weil hier spezielle Absenkungszeiten programmiert werden können. Mit einer Nachtabsenkung kann die Vorlauftemperatur der Heizanlage reduziert werden. Wer tagsüber länger abwesend ist, sollte über eine Tagesabsenkung nachdenken. Moderne Systeme können außerdem individuelle Einstellungen für Werktag und Wochenende haben. Gar nicht zu heizen ist dagegen nicht die Lösung: Das begünstigt Schimmelbildung.

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2: Heizkörper entlüften

Der Heizkörper wird nicht vollständig warm oder macht seltsame Geräusche? Das können Hinweise darauf sein, dass zu viel Luft darin zirkuliert. In solchen Fällen muss die Heizungsanlage mehr Energie aufwenden, um einen Raum zu erwärmen. Mittels Entlüfterschlüssel können Verbraucher selbstständig Luft aus den Heizkörpern lassen.

Wer das tut, sollte einen Lappen oder ein Tuch unter das Ventil halten, weil ein wenig Flüssigkeit austreten kann. Und Mieter in einem Mehrfamilienhaus mit Zentralheizung sprechen sich am besten im Voraus mit dem Vermieter oder der Hausverwaltung ab. Unter Umständen muss nämlich Wasser nachgefüllt werden, und Mieter können den Heizungsdruck nicht immer selbst kontrollieren.

3: Thermostat auf Wohlfühltemperatur

Schimmel bei zu kalten Räumen, teure Energie bei zu warmen – jeder Raum sollte im besten Fall die optimale Temperatur haben. Das lässt sich mit einem Heizungsthermostaten einrichten. Die Verbraucherzentrale rät zu Stufe 3: Damit ist der Raum um die 20 Grad Celsius warm und damit auf der optimalen Temperatur. Im Schlafzimmer reichen 16-18 Grad. Verbraucher sollten kühle Räume gut belüften und dabei die Türen zu wärmeren Räumen geschlossen lassen. An kälteren Stellen kann sich sonst Feuchtigkeit bilden.

4: Heizkörper freihalten

Wenn Heizkörper mit Decken oder Kissen behängt oder blockiert sind, können sie ihre volle Wärmeleistung nicht gleichmäßig in den Raum abgeben. Eine einfache Regel dabei: Jeder Heizkörper muss gut zu sehen sein und die Raumluft muss ihn gut umströmen können.

5: Auf dichte Türen und Fenster achten

Undichte Türen und Fenster kosten Geld: Durch sie entweicht warme Luft, was direkt zu einem größeren Heizbedarf führt und damit zu mehr Energieverbrauch. Um zu prüfen, ob Fenster dicht sind, eignet sich ein einfacher Test: Klemmen Sie ein Blatt Papier zwischen Rahmen und Fenster. Wenn sich das Papier nicht herausziehen lässt, ist das Fenster dicht.

Ansonsten muss womöglich die Dichtung erneuert werden. Gegen Zugluft unter Türen helfen Zugluftstopper – das kann eine zusammengerollte Decke sein oder längliche, speziell dafür ausgelegte Kissen. Diese liegen dann auf dem Boden vor der Tür.

6: Energieverträge prüfen

Das nimmt etwas mehr Zeit in Anspruch, kann aber Hunderte von Euro pro Jahr sparen. Viele Verbraucher sind bei Strom und Gas in Grundtarifen, und die sind nicht immer optimal. Wer regelmäßig Vergleiche anstellt, kann durch einen Wechsel (sowohl beim Strom- als auch beim Gasvertrag) einen billigeren Vertrag bekommen. Verbraucher müssen dabei unter anderem darauf achten, ob es im neuen Vertrag Boni gibt und wann die in welchem Maß ausgezahlt werden. Tarife mit Preisgarantie können darüber hinaus verhindern, dass sich der Preis eines Vertrags durch geopolitische Ereignisse verteuert.

„Wichtig ist, eigene Verhaltensweisen kritisch zu prüfen und Schritt für Schritt die Spartipps im Alltag anzuwenden“, rät Simon Lautenbach, Energieexperte der Verbraucherzentrale NRW.

Wer das konsequent anwendet, spart im Winter Energie und damit Heizkosten.

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