Collien Fernandes soll im Düsseldorfer Landtag über digitale Gewalt sprechen. Warum ihre persönlichen Erfahrungen für die Politik besonders wichtig sind – und was die Sitzung bringen soll.
Collien Fernandes soll im Düsseldorfer Landtag über digitale Gewalt sprechen. Warum ihre persönlichen Erfahrungen für die Politik besonders wichtig sind – und was die Sitzung bringen soll.
Ungewohnte Rolle für Schauspielerin Collien Fernandes: Am 1. Oktober soll sie im nordrhein-westfälischen Landtag vor Abgeordneten als Sachverständige sprechen. Thema der Anhörung sind digitale Gewalt und sogenannte Deepfakes im Netz.
In den Landtag kommt Fernandes auf Einladung der SPD. Fraktionschef Jochen Ott sagte der Nachrichtenagentur dpa: „Wir alle wissen inzwischen: Digitale Gewalt ist die Pest des 21. Jahrhunderts. Besonders häufig betroffen sind Frauen, Kinder und Jugendliche sowie queere Menschen - vor allem, wenn sie in der digitalen Öffentlichkeit stehen. Deshalb müssen wir darüber sprechen, wie wir digitale Gewalt verhindern, konsequent bekämpfen und Betroffene besser schützen können.“
Außer Collien Fernandes, die endgültig mit ihrer Ehe abgeschlossen hat, werden zu der Sachverständigenanhörung unter anderem Vertreter der Landesanstalt für Medien, der Organisation „Hate Aid“ und der nordrhein-westfälischen Cybercrime-Staatsanwaltschaft erwartet.
,regionOfInterest=(1476,1327)&hash=1626daaaa3a7533b5febb1656e55c681f239cc76eb0d60f242153b378f51bc1d)
Das Magazin „Spiegel“ gab Ulmen eine Möglichkeit zur Stellungnahme. Dessen Anwälte boten den Journalisten ein Hintergrundgespräch an. Auf einen Teil der Vorwürfe gingen sie demnach ein. Aus dem Gespräch dürfte aber nicht berichtet werden.
Auf eine BUNTE.de-Anfrage ließ Christian Ulmens Anwalt am 19. März verlauten, dass „unwahre Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung verbreitet“ werden. Rechtliche Schritte sollen eingeleitet werden. Am 27. März folgte dann die Veröffentlichung eines Informationsschreibens, in dem Deepfake- und einseitige Gewaltvorwürfe dementiert wurden.
dpa