Was passiert, wenn KI-Agenten nonstop eigenständig handeln? In den USA können Anleger diese nun beim Neobroker Robinhood nutzen – auf eigene Gefahr.

Robinhood-Logo auf dem Handy: Der US-Broker gehört zu den Pionieren im Aktienhandel, auch mit dem neuen KI-Finanzagenten für Anleger. Foto: REUTERS
New York. In den USA haben Nutzerinnen und Nutzer des amerikanischen Neobrokers Robinhood seit dieser Woche die Möglichkeit, KI-Agenten für sie handeln zu lassen. Der US-Konzern gab die Einführung von „Robinhood Agents“ am Dienstagabend auf seiner „Hood“-Konferenz in Houston, Texas, bekannt.
Die knapp 28 Millionen Kunden des Brokers können damit in der App eigene Agenten erstellen, und diese anweisen, etwa Aktien zu kaufen oder bestimmte Handelsstrategien automatisch auszuführen. Die agentenbasierten Handelsinstrumente sollten Privatanlegern die Möglichkeiten bieten, die bisher Hedgefonds und anderen Wall-Street-Profis vorbehalten gewesen seien, sagte Robinhood-Chef Vlad Tenev bei der Vorstellung.
Schon im Mai hatte Robinhood Nutzern ermöglicht, ihre KI‑Assistenten von externen Drittanbietern wie Open Claw mit Robinhood zu verknüpfen. Von den Robinhood-Kunden wurde die Option aber nur langsam angenommen, gerade einmal 150.000 Anleger nutzten sie.
Nachdem Meta im September mit „Muse“ KI-Agenten für den Massenmarkt präsentierte, schlägt Robinhood diesen Kurs nun auch für Privatanleger ein. Mit der Möglichkeit, auf der Plattform eigene Agenten zu erstellen, soll der Einsatz von KI-Handelsagenten massentauglich werden.
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