Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Versteckter Bewegungsmelder: Was dein Router über deine Aktivitäten wissen könnte

Дата публикации: 28-09-2026 15:47:45

Der heimische WLAN-Router als Bewegungsmelder, ganz ohne Kamera? Was praktisch klingt, hat eine beunruhigende Kehrseite: Dieselbe Technik könnte Menschen künftig durch Wände hindurch identifizieren.

Основное содержимое страницы с новостью.

Der heimische WLAN-Router als Bewegungsmelder, ganz ohne Kamera? Was praktisch klingt, hat eine beunruhigende Kehrseite: Dieselbe Technik könnte Menschen künftig durch Wände hindurch identifizieren.

Wenn du über diese Links einkaufst, erhalten wir eine Provision, die unsere redaktionelle Arbeit unterstützt. Der Preis für dich bleibt dabei unverändert. Diese Affiliate-Links sind durch ein

Symbol gekennzeichnet.  Mehr erfahren.

WLAN-Router können Bewegungen erkennen, ganz ohne Kamera. Der US-Provider Comcast/Xfinity bietet das bereits an: In mehreren seiner Router-Modelle, etwa dem Technicolor XB8, lässt sich per Software eine Funktion namens „WiFi Motion" freischalten. Auch Verizon liefert in den USA eine vergleichbare Lösung aus. Aber wie genau funktioniert das?

Handelsübliche Router schicken ständig Funksignale durch den Raum. Diese treffen auf Wände, Möbel und andere Gegenstände und werden dabei teilweise zurückgeworfen. Bewegt sich ein Mensch durch den Raum, verändern sich diese Funksignale. Genau diese kleinen Veränderungen kann ein geeignetes System messen und auswerten. Der Fachbegriff dafür lautet „Channel State Information", kurz CSI. Diese Art der Bewegungserkennung per Funksignal nennt sich WiFi Sensing.

Funktioniert das auch mit eurem heimischen Router?

Die Firmware eurer heimischen FRITZ!Box ist für die CSI-Technik nicht ausgelegt. Es gibt keinen versteckten Menüpunkt, mit dem ihr eine Bewegungserkennung aktivieren könntet, und FRITZ!Box-Hersteller AVM bietet so etwas in FRITZ!OS auch nicht an. Selbst technisch nachrüsten lässt sich die Funktion nicht.

Das kann WiFi Sensing und hier liegen die Grenzen

Für WiFi Sensing gibt es inzwischen einen eigenen Technikstandard: IEEE 802.11bf. Er regelt, wie Geräte verschiedener Hersteller die CSI-Messungen einheitlich austauschen. Aktuelle Lösungen wie die von Comcast setzen allerdings noch auf herstellereigene Software, nicht zwingend auf diesen Standard.

Anders als eine herkömmliche Überwachungskamera muss das System kein Bild der Personen im Raum erzeugen. Es arbeitet rein über Funkwellen und damit auch bei völliger Dunkelheit. Was zunächst nach mehr Privatsphäre klingt, hat aber eine Kehrseite: Eine Sensorik, die durch Wände und im Dunkeln funktioniert und dabei kein sichtbares Gerät braucht, ist deutlich schwerer zu bemerken als eine Kamera.

Die räumliche Auflösung ist im Alltagseinsatz allerdings deutlich gröber. Für Funktionen wie die von Comcast reicht es, eine Bewegung zu registrieren und grob zu verorten. Ein Bild einer Person, ihr Gesicht oder ihre Kleidung entstehen dabei nicht.

KI spielt nicht nur beim Thema WiFi Sensing eine Rolle, sondern ist unter anderem beim Thema Bildbearbeitung längst in unserem Alltag angekommen. Im Video zeigen wir dir, wie gut KI mittlerweile bei der realistischen Bilderstellung ist:

Erkennt man KI-Bilder heute noch?

Externen Sensor am Router verbinden

Eine echte Bewegungserkennung über das WLAN-Signal beherrscht die FRITZ!Box also nicht. Sie kann aber einen herkömmlichen, physischen Bewegungsmelder steuern. Dafür braucht ihr einen zusätzlichen Sensor, der sich per Funk mit dem Router verbindet, etwa über den Funkstandard DECT, den FRITZ!Boxen ohnehin für Schnurlostelefone nutzen, oder über HAN-FUN, eine darauf aufbauende Erweiterung für Smart-Home-Geräte verschiedener Hersteller. Einen derartigen Sensor gibt es zum Beispiel bei Otto.de.

Der Sensor meldet die erkannte Bewegung an die FRITZ!Box, die dann darauf reagieren kann, etwa mit einer Benachrichtigung aufs Smartphone oder indem sie eine Lampe einschaltet.

Zwischen cleverem Smart Home und unsichtbarer Überwachung

Für den heimischen Einsatz als eigenständiger Bewegungsmelder taugt euer Router also noch nicht. Doch wie viel lässt sich aus einem simplen WLAN-Signal überhaupt herauslesen? Die Antwort der Forschung fällt erstaunlich, und beunruhigend, üppig aus.

„DensePose From WiFi“ erstellt 3D-Modelle von Menschen

Der Carnegie Mellon University gelang es bereits 2022 mit einem Projekt namens „DensePose From WiFi", die Körperhaltung mehrerer Personen im Raum als detailliertes 3D-Modell zu rekonstruieren, ganz ohne Kamera. Grundlage waren genau die CSI-Daten, um die es auch bei der Bewegungserkennung geht: Aus Amplitude und Phase der WLAN-Signale, aufgefangen von je drei Sende- und Empfangsantennen, errechnete ein KI-Modell die Körperoberfläche. Ein Gesicht oder andere identifizierbare Merkmale liefert das Verfahren allerdings nicht, und getestet wurde es bislang nur mit wenigen Personen im Laboraufbau.

„WhoFi" erkennt Individuen in WLAN-Feldern am Gang

Einen Schritt weiter geht ein Forschungsprojekt namens „WhoFi": Italienische Forscher der Universität La Sapienza untersuchten, ob sich Menschen allein an der Art wiedererkennen lassen, wie ihr Körper und ihr Gang das WLAN-Signal stören, ganz ohne Smartphone am Körper. In ihrer Studie wurde dafür eine Trefferquote von bis zu 95,5 Prozent erreicht, und sogar durch Wände hindurch.

Beamforming-Feedback: Karlsruher Forscher fordern mehr Datenschutz

Wie real die Datenschutzsorge ist, zeigt eine Untersuchung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) aus dem Jahr 2025. Die Forscher nutzten keine CSI-Daten, sondern sogenannte Beamforming-Feedback-Informationen, die WLAN-Geräte seit Jahren regulär und unverschlüsselt an den Router zurückfunken und die sich mit handelsüblicher Hardware abfangen lassen. In der Studie mit 197 Teilnehmern erkannten sie einzelne Menschen allein anhand dieser Funkdaten mit einer Genauigkeit von 99,5 Prozent wieder.

Brisant ist das mit Blick auf die Zukunft: Mit dem Standard IEEE 802.11bf soll WiFi Sensing herstellerübergreifend und einheitlich geregelt werden, damit Geräte verschiedener Hersteller die Technik überhaupt gemeinsam nutzen können. Bislang ist dieser Standard allerdings ohne verpflichtende Datenschutzmechanismen geplant. Genau das kritisieren die KIT-Forscher und fordern, dass solche Schutzvorkehrungen zwingend eingebaut werden.

Kamerafreie Bewegungserkennung ist also definitiv nicht gleichbedeutend mit Anonymität. Das Thema Datenschutz dürfte deshalb eine zentrale Rolle spielen, wenn WiFi Sensing künftig stärker im Alltag ankommt.

Hat dir der Beitrag gefallen? Folge uns auf MSN oder bevorzuge uns auf Google und verpasse keine Neuigkeit rund um Technik, Games und Entertainment.

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1Your TV might be spying on you: Investigation reveals how LG devices can listen to conversations and upload them to the internet - even in standby mode05.4509-09-2026
2Schluss mit Kabelsalat: So macht eure Fritzbox jeden alten Drucker WLAN-fähig011.2628-09-2026
3It's the camera millions own but never think of. Now a wild loophole means they can be used to expose AFFAIRS... and it could cost you thousands08.2325-09-2026
4Оптоволоконную линию связи превратят в сеть датчиков для мониторинга объектов инфраструктуры08.421-09-2026
5Filléres trükkök, amelyekkel felgyorsíthatod az otthoni wifit01028-09-2026
6Без паспорта, но с Wi-Fi из космоса: как мы будем ездить из Москвы в Петербург на скорости 400 км/ч - gorodovoy.ru06.2128-09-2026
7Ложное чувство безопасности - что не так с ИК-подсветкой камер014.3120-08-2026
8Standort mit Freunden teilen: Praktisch, aber nicht ohne Risiko07.7226-09-2026
9Winzige implantierte Medizinsensoren kommunizieren drahtlos über Körpergewebe01025-09-2026
10Семь датчиков внутри каждого смартфона: как превратить телефон в уровень, шумомер, металлоискатель и барометр07.9425-09-2026

Классификация: Наука. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 0. Информативность: 10.99. Источник: www.giga.de.