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Gaza: Trotz Waffenruhe kämpfen Kinder ums Überleben und ihre psychische Gesundheit

Дата публикации: 24-08-2026 02:35:01



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Gut 10 Monate nach dem vereinbarten Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas kämpfen Kinder in Gaza nach Angaben der SOS-Kinderdörfer weiter um ihr Überleben und mit den psychischen Folgen von Krieg, Vertreibung und Verlust. Statt zu spielen und zu lernen, müssen sie tägliche Pflichten übernehmen. "Was die Kinder jetzt brauchen, ist keine Bewunderung für ihre Stärke. Sie brauchen die Hilfe der Weltbevölkerung, um ihre Kindheit zurückzugewinnen", sagt Reem Alreqeb, Projektverantwortliche der SOS-Kinderdörfer in Gaza. (Bild zur Verwendung nur im Kontext der SOS-Kinderdörfer weltweit)

Gut 10 Monate nach dem vereinbarten Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas kämpfen Kinder in Gaza nach Angaben der SOS-Kinderdörfer weiter um ihr Überleben und mit den psychischen Folgen von Krieg, Vertreibung und Verlust. Statt zu spielen und zu lernen, müssen sie tägliche Pflichten übernehmen. "Was die Kinder jetzt brauchen, ist keine Bewunderung für ihre Stärke. Sie brauchen die Hilfe der Weltbevölkerung, um ihre Kindheit zurückzugewinnen", sagt Reem Alreqeb, Projektverantwortliche der SOS-Kinderdörfer in Gaza. (Bild zur Verwendung nur im Kontext der SOS-Kinderdörfer weltweit) © news aktuell GmbH

KI-Stimme. Info

Gut 10 Monate nach dem vereinbarten Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas kämpfen Kinder in Gaza nach Angaben der SOS-Kinderdörfer weiter um ihr Überleben und mit den psychischen Folgen von Krieg, Vertreibung und Verlust. Nach wie vor kommt es regelmäßig zu militärischen Angriffen, bei denen auch Kinder getötet werden. Die humanitäre Situation ist ebenfalls weit von der Normalität entfernt: Rund 1,9 Millionen der 2,1 Millionen Einwohner Gazas sind Vertriebene, viele leben in überfüllten Zelten oder Notunterkünften. "Insbesondere Kinder leiden unter mangelndem Schutz, Überhitzung und unzureichenden hygienischen Bedingungen", sagt Reem Alreqeb, Projektverantwortliche der SOS-Kinderdörfer in Gaza.

Ein 12-jähriges Mädchen schildert die Situation in einem der Camps: "Direkt neben dem Zelt fließt das Abwasser vorbei. Überall sind Flöhe und Mücken. Wir können nachts nicht schlafen, weil alles juckt. Und es gibt einfach nichts, was wir tun können. Meine ganze Familie ist erschöpft."

Viele der Kinder haben ihre Kindheit gegen tägliche Pflichten eingetauscht: Statt ihre Zeit mit Lernen und Spielen zu verbringen, stehen sie in langen Schlangen, um für ihre Familien Wasser und Brot zu holen. Laut UN leiden 82 % der Familien an Wassermangel.

"Die Kinder brauchen keine Bewunderung für ihre Stärke. Sie brauchen die Hilfe der Weltbevölkerung, um ihre Kindheit zurückzugewinnen."

Auch die psychische Belastung für die Kinder ist immens. Laut UN sagen neun von zehn Kindern und Jugendlichen, dass sie psychische Hilfe benötigen. Vertreibung, Verlust und eine ungewisse Zukunft lasten schwer auf ihnen. Die weitaus größte Zahl der Kinder hat Traumata erlitten. Sie zeigen Anzeichen von Rückzug und Verhaltensveränderung, leiden unter Schlafstörungen und Panikattacken. Reem Alreqeb sagt: "Zwar erleben wir, dass die Kinder ein enormes Maß an Widerstandsfähigkeit aufbringen, aber man darf sich nicht vertun: Das ist keine Entspannung, sondern es sind Kinder, die ihr Bestes geben, um irgendwie mit dieser katastrophalen Situation fertig zu werden. Was sie brauchen, ist keine Bewunderung für ihre Stärke. Sie brauchen die Hilfe der Weltbevölkerung, um ihre Kindheit zurückzugewinnen."

Die SOS-Kinderdörfer sind seit Jahrzehnten in Gaza aktiv und haben Kinder und Familien auch während des Krieges ununterbrochen unterstützt. Unter schwierigsten Bedingungen leisten sie aktuell lebenswichtige Hilfe:

Kinder, die von ihren Familien getrennt wurden, bekommen fürsorgliche Betreuung und werden, wenn möglich, wieder mit ihren Familien vereint. Kinder und Familien in Notunterkünften erhalten Lebensmittel, Hygieneartikel, Unterkunft, Medikamente, Bargeldhilfen und Gesundheitsversorgung und werden mit Bildungs- und Freizeit-Aktivitäten sowie psychosozialer Hilfe unterstützt.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Boris Breyer Pressesprecher SOS-Kinderdörfer weltweit Tel.: 0160 - 984 723 45 E-Mail: boris.breyer@sos-kd.orgwww.sos-kinderdoerfer.de

Weiteres Material: www.presseportal.de Quelle: SOS-Kinderdörfer weltweit e.V.

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