Zwischen 2010 und 2016 erlebte Horst Horst beim FC Schalke 04 viele Höhen und Tiefen, dennoch denkt der erfahrene Funktionär bis heute gerne an seine Zeit in Gelsenkirchen. Vor dem Wiedersehen mit den Königsblauen ließ sich der Geschäftsführer von Union Berlin gar zu einem Liebesgeständnis hinreißen.

Horst Heldt hat immer noch etwas für den FC Schalke übrig
Foto: © IMAGO/DeFodi.de
09. September 2026, 13:48

sport.de
Zwischen 2010 und 2016 erlebte Horst Horst beim FC Schalke 04 viele Höhen und Tiefen, dennoch denkt der erfahrene Funktionär bis heute gerne an seine Zeit in Gelsenkirchen. Vor dem Wiedersehen mit den Königsblauen ließ sich der Geschäftsführer von Union Berlin gar zu einem Liebesgeständnis hinreißen.
"Wenn man einmal für diesen Verein gearbeitet hat, wäre es unverschämt, diese Zeit kleinzureden. Mein Herz schlägt noch für Schalke, vielleicht wie für keinen anderen meiner früheren Vereine", zitierte die "WAZ" den mittlerweile 56-Jährigen im Vorfeld des Bundesligaspiels zwischen seinen Eisernen und S04 (Freitag, 20:30 Uhr).
Zugleich stellte Heldt klar, dass er "mehr rotes als blaues Blut" in sich trage. "Wenn ich mir die Welt malen könnte, würden wir unsere Ziele erreichen und in der Bundesliga bleiben, vielleicht sogar ein bisschen mehr schaffen. Schalke dürfte ebenfalls gerne in der Liga bleiben - aber auf jeden Fall hinter uns", verriet der Ex-Profi.
Der Ligastart mit Union war für Heldt eher enttäuschend verlaufen. Einem ordentlichen Auftritt daheim gegen Eintracht Frankfurt (3:3) folgte eine heftige 0:4-Klatsche bei Bayer Leverkusen. Vor dem Schalke-Match ist in Köpenick also durchaus schon Druck auf dem Kessel.
"Emotionale Zeitreise" beim FC Schalke 04Sportlich erfolgreicher war Heldt einst auf Schalke, in seiner Ära gewannen die Knappen 2011 den DFB-Pokal und zogen ins Halbfinale der Champions League ein. "Die sechs Jahre dort waren eine emotionale Zeitreise", blickte der damalige Sportvorstand zurück.
Er habe bei dem Traditionsverein aus dem Ruhrpott mit "vielen großartigen Fußballern zusammenarbeiten" dürfen, darunter Raul und Klaas-Jan Huntelaar: "Da waren echte Fußballgrößen dabei."
Auch vor den heutigen Königsblauen, die nach drei Jahren in die Bundesliga zurückgekehrt sind, hat Heldt Respekt. "Schalke ist noch einmal ein anderer Aufsteiger", warnte er und ergänzte: "Schalke geht mit einem guten Gefühl aus dem Spiel gegen Bayern. Das wird nicht einfach, aber es ist ein Duell auf Augenhöhe, das wir für uns entscheiden wollen."
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