Die verschärften Grenzkontrollen sollen auf Geheiß des Bundesinnenministers verlängert werden. Im Kreis Kleve wächst der Unmut über die Folgen, die SPD fordert im Kreistag ein Umdenken. Wie die Debatte über den Vorstoß verlief.
26.09.2026 · 05:23 Uhr
Die verschärften Grenzkontrollen sorgen im Kreis Kleve weiter für hitzige Diskussionen.
Foto: Markus van Offern (mvo)Kreis Kleve · Die verschärften Grenzkontrollen sollen auf Geheiß des Bundesinnenministers verlängert werden. Im Kreis Kleve wächst der Unmut über die Folgen, die SPD fordert im Kreistag ein Umdenken. Wie die Debatte über den Vorstoß verlief.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat angekündigt, die verschärften Grenzkontrollen bis mindestens Mitte März kommenden Jahres zu verlängern. Das hat Folgen für die Region. Aber es gab zuletzt auch gute Nachrichten für den Kreis Kleve: Kostenpflichtiger Inhalt Die Kontrollstelle an der A3/A12 bei Elten, die in den vergangenen Monaten für Staus und Unfälle sorgte, soll aufgegeben werden. Stattdessen sollen künftig die Kontrollen am Rastplatz „Hohe Heide“ sowie aus dem fließenden Verkehr heraus erfolgen. Die SPD im Kreistag fordert dennoch ein Umdenken in Berlin.