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Internationale Feldwoche im Bayerischen Wald

Дата публикации: 08-09-2026 12:11:25

Vom 14.-19.09.2026 sind internationale Studierende sowie Expertinnen und Experten für Biodiversität zu Gast im Nationalpark Bayerischer Wald. Im Rahmen des Erasmus+ Projektes BESTNATURE und in enger Kooperation mit dem Nationalpark erkunden sie die Biodiversität des Bayerischen Waldes mit unterschiedlichen Monitoringmethoden. Neben der Universität Passau sind zwei italienische und zwei österreichische Projektpartner beteiligt. Medienvertreter, welche den Feldaufenthalt des Projektteams vor Ort im Nationalpark begleiten möchten, sind herzlich eingeladen.

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Vom 14.-19.09.2026 sind internationale Studierende sowie Expertinnen und Experten für Biodiversität zu Gast im Nationalpark Bayerischer Wald. Im Rahmen des Erasmus+ Projektes BESTNATURE und in enger Kooperation mit dem Nationalpark erkunden sie die Biodiversität des Bayerischen Waldes mit unterschiedlichen Monitoringmethoden. Neben der Universität Passau sind zwei italienische und zwei österreichische Projektpartner beteiligt. Medienvertreter, welche den Feldaufenthalt des Projektteams vor Ort im Nationalpark begleiten möchten, sind herzlich eingeladen.

08. September 2026 | Lesedauer: 2 Min.

Gruppenfoto der Projektteilnehmer von BESTNATURE im österreichischen Nationalpark Gesäuse; Foto: Universität Graz/ Hirschmugl.

Gruppenfoto der Projektteilnehmer von BESTNATURE im österreichischen Nationalpark Gesäuse; Foto: Universität Graz/ Hirschmugl.

Innerhalb des Geländes eines Nationalparks können sich Wälder ohne menschliche Nutzung entwickeln. Dies ist in Mitteleuropa eine Seltenheit. „Deshalb ist es uns ein Anliegen, im Rahmen des Projektes ‚BESTNATURE‘ Studierende für die besondere Artenvielfalt und Struktur dieser Wälder zu sensibilisieren“, sagt Prof. Dr. Christine Schmitt, Inhaberin des Lehrstuhls für Physische Geographie mit Schwerpunkt Mensch-Umwelt-Forschung und Projektverantwortliche für die Universität Passau.

Die teilnehmenden Studierenden wurden in einer gemeinsamen Online-Lehrveranstaltung der beteiligten Universitäten auf die Feldwoche vorbereitet. Im Bayerischen Wald lernen sie nun in Kleingruppen, die durch die internationalen Partner angeleitet werden, unterschiedliche Methoden der Wald- und Biodiversitätserfassung kennen. Hierzu zählen beispielsweise die Erfassung von Waldstruktur mit Hilfe von Terrestrial Laser Scanning (E.C.O. Österreich), DNA-gestützte Fließgewässeranalysen (Universität Bologna, Italien), Baumringuntersuchungen (Universität Tuscia, Italien) und das Monitoring von Wildtieren mit Kamerafallen (Universität Passau).

Unterstützt wird die Feldwoche von Vertretern des Nationalparks Bayerischer Wald jeweils aus den Sachgebieten Nationalparkmonitoring und Tier-Freigelände sowie Naturschutz und Forschung. Da auch ein Blick über die tschechische Grenze geplant ist, ist der Koordinator der deutsch-tschechischen Zusammenarbeit der Nationalparks Šumava und Bayerischer Wald, Pavel Bečka, ebenfalls involviert. „Zu unseren zwei wichtigsten Zielen gehören Forschung und Umweltbildung. Das BESTNATURE-Projekt leistet einen wichtigen Beitrag, Studierende in diesen Bereichen auszubilden und so auf mögliche künftige Tätigkeiten im Naturschutz vorzubereiten.“, so Bečka.

Tatsächlich markiert der Aufenthalt in Deutschlands ältestem und größten Waldnationalpark das Ende eines erfolgreichen trilateralen Projektes und schließt mit einer Abschlusskonferenz am 18. September 2026. Die hybride Veranstaltung bringt Studierende und Dozierende, die an den insgesamt vier Feldwochen in Österreich (Nationalpark Kalkalpen, Nationalpark Gesäuse) und Italien (Pollino Nationalpark, Region Toskana) beteiligt waren, zusammen und reflektiert die internationale Lehre und Zusammenarbeit der vergangenen drei Jahre.

Das Erasmus+ Vorhaben BESTNATUREwird finanziert aus Mitteln der Europäischen Union für „Cooperation partnerships in higher education“ und hat sich zum Ziel gesetzt, Studierenden zu vermitteln, wie man Ökosysteme schützt, wiederherstellt und nachhaltig nutzt. Das Gesamtvolumen beträgt 400.000 Euro. Zu den Projektpartnern gehören neben der Universität Passau die Università degli Studi della Tuscia, die Universität Graz, die Alma Mater Studiorum – Università di Bologna sowie das E.C.O. Institut für Ökologie Kärnten.

Weitere Informationen zum Projekt unter https://www.bestnature.unitus.it/home-page

Mitglieder der Presse sind eingeladen, die Feldwoche vor Ort zu begleiten. Terminabsprachen sowie Rückfragen zum Programm richten Sie bitte an:

Prof. Dr. Christine Schmitt, Lehrstuhl für Physische Geographie mit Schwerpunkt Mensch-Umwelt-Forschung und Projektleiterin:

E-Mail: Christine.Schmitt@uni-passau.de; Tel.0851 509-2738

Kontakt
Referat für Medienarbeit

Rückfragen zu dieser Pressemitteilung richten Sie bitte an:

Nicola Jacobi und Tanja Daller
Tel.: +49 851 509-1434, -1450
kommunikation@uni-passau.de

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