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Achtung im Herbst: Kastanien, Nüsse und Eicheln sind gefährlich für Hunde

Дата публикации: 23-09-2026 14:00:00

Im Herbst locken Eicheln, Kastanien und Walnüsse neugierige Hunde zum Spielen. Besonders junge Hunde neigen dazu, alles Mögliche in den Mund zu nehmen.

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Stand: 23.09.2026, 16:00 Uhr

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Im Herbst locken Eicheln, Kastanien und Walnüsse neugierige Hunde zum Spielen. Besonders junge Hunde neigen dazu, alles Mögliche in den Mund zu nehmen.

Diese herbstlichen Schätze aus der Natur sollten Hundebesitzer:innen jedoch genau im Blick behalten, denn einige von ihnen sind giftig und können im schlimmsten Fall sogar tödlich sein. Hier erfahren Sie, bei welchen Nüssen Vorsicht geboten ist.

Unter dem raschelnden Laub verbergen sich zahlreiche Nüsse, Bucheckern und Kastanien, die für Hunde interessant sind, weil sie so lustig herumrollen. Gerade junge Hunde erkunden gerne ihre Umgebung und probieren dabei alles aus. Deshalb ist es im Herbst besonders wichtig, darauf zu achten, was der Hund ins Maul nimmt, da einige der herbstlichen Früchte und Nüsse schädlich oder sogar tödlich für die Vierbeiner sein können.

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Welche Nüsse sind für Hunde geeignet – und welche sind gefährlich?

Dürfen Hunde Eicheln fressen?

Definitiv nicht! Eicheln sind hochgiftig für Hunde. Schon der Verzehr einer kleinen Menge kann tödlich sein, da sie Tannine enthalten. Diese können bei Hunden Verdauungsprobleme, Durchfall und im schlimmsten Fall Nierenversagen verursachen. Zeigt Ihr Hund nach dem Verzehr von Eicheln Vergiftungssymptome, sollten Sie unverzüglich einen Tierarzt aufsuchen. Dieser kann gegebenenfalls das Erbrechen auslösen oder den Magen des Hundes ausspülen.

Eine Spaziergängerin führt ihren Hund an der Leine über einen herbstlichen Feldweg.

Nicht alles, was die Natur im Herbst bietet, ist gesund für Hunde. © IMAGO/Thorsten Wagner

Dürfen Hunde Walnüsse fressen?

Das hängt von der Art der Walnuss ab. Grüne, unreife Walnüsse sind für Hunde gefährlich. Unter ihrer grünen Schale kann sich ein unsichtbarer Schimmelpilz bilden, der Leber und Nieren schädigen kann. Außerdem enthalten unreife Walnüsse Gerbsäure, die zu Verdauungsbeschwerden führen kann. Reife Walnüsse hingegen sind für Hunde ungefährlich und können als gesunder Snack angeboten werden.

Dürfen Hunde Kastanien fressen?

Rosskastanien sind im Gegensatz zu Esskastanien für Hunde giftig. Sowohl die grüne Schale als auch die Frucht enthalten giftige Stoffe wie Triterpensaponin. Dennoch müssten Hunde eine große Menge an Kastanien verzehren, um Vergiftungssymptome zu zeigen. Gefährlicher ist es, wenn die Kastanie als Ganzes verschluckt wird, da sie im Magen-Darm-Trakt stecken bleiben kann und so einen lebensbedrohlichen Darmverschluss verursachen könnte.

Dürfen Hunde Bucheckern fressen?

In größeren Mengen nicht! Bucheckern, die Früchte der Rotbuche, enthalten Blausäure, Fagin und Oxalsäure, die giftig für Hunde sind. Die Menge dieser Giftstoffe ist jedoch gering, sodass der Verzehr von ein paar Bucheckern in der Regel unbedenklich ist.

Dürfen Hunde Haselnüsse fressen?

Ja, Haselnüsse sind für Hunde ungefährlich, wenn sie ohne Schale gefüttert werden und zerkleinert sind. Die Schale der Haselnuss kann zu Verletzungen im Maul und Darm führen, ist jedoch nicht giftig.

Dürfen Hunde Pilze fressen?

Auch von Pilzen, die im Wald wachsen, sollten Hunde lieber die Pfoten lassen. Diese sind für Hunde fast immer giftig.

Gefahr von Verletzungen und Darmverschluss

Auch wenn andere Früchte nicht giftig sind, können sie dennoch gesundheitliche Probleme verursachen. Sie können Verletzungen im Maul, der Speiseröhre oder dem Darm auslösen und einen gefährlichen Darmverschluss verursachen. Wenn Ihr Hund Symptome wie Durchfall, Verstopfung oder Erbrechen zeigt, ist es ratsam, zur Sicherheit einen Tierarzt aufzusuchen, um einen möglichen Darmverschluss auszuschließen.

Achten Sie darauf, Ihren Hund gut im Auge zu behalten, besonders wenn er frei läuft. Noch besser ist es, wenn er von Anfang an lernt, nur das aufzunehmen, was Sie ihm erlauben (Stichwort Antigiftköder-Training). Der Befehl „Aus!“ sollte unbedingt sicher sitzen, damit Ihr Hund sofort alles ausspuckt, was er im Maul hat.

Vergiftungssymptome bei Hunden
  • Lethargie
  • Appetitlosigkeit
  • Vermehrter Speichelfluss
  • Verdauungsprobleme wie Erbrechen oder Durchfall
  • Gelbfärbung der Schleimhäute
  • Neurologische Störungen (Torkeln, Krämpfe, Zittern)
  • Kreislaufzusammenbruch
Welche Nüsse sind giftig für Hunde?

Einige Nüsse, die wir Menschen gerne naschen, sind für Hunde gefährlich. Im Folgenden sehen Sie, welche Nüsse Ihr Hund fressen darf und welche nicht:

  • Macadamianüsse sind hochgiftig für Hunde.
  • Die Muskatnuss enthält halluzinogene Stoffe, die Übelkeit, Muskelzittern und Orientierungslosigkeit verursachen und tödlich sein können.
  • Süße Mandeln sind für Hunde unbedenklich, aber Vorsicht bei Bittermandeln, da diese giftig sind! Während wir Menschen Bittermandeln wegen des bitteren Geschmacks ausspucken würden, können Hunde diesen nicht erkennen.
  • Cashewkerne dürfen gefüttert werden.
  • Pistazien sind oft von Schimmelsporen befallen und daher nicht geeignet.
  • Erdnüsse sind nicht giftig, sollten aber herz- oder nierenkranken Hunden nicht gegeben werden.
  • Paranüsse können ebenfalls gefüttert werden.
Hinweise zur Verfütterung von Nüssen

Generell sind Nüsse ein gesunder Snack für Hunde, jedoch gilt:

  • Nüsse sind sehr fettreich und sollten deshalb nur in Maßen gefüttert werden.
  • Beginnen Sie mit einer kleinen Menge, da Hunde auch allergisch auf Nüsse reagieren können. Symptome einer Allergie sind Bauchschmerzen, Juckreiz und geschwollene Schleimhäute.
  • Nüsse sollten immer unbehandelt, das heißt ohne Salz, Zucker oder Gewürze, gefüttert werden.
  • Vermeiden Sie es, ganze Nüsse zu geben, da Erstickungsgefahr besteht. Zerkleinerte oder gemahlene Nüsse sind am besten geeignet, um sie dem Futter beizumischen.

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