Trainer Frieder Henne erwartet eine ausgeglichene Regionalliga. Für die Volleyballer SG MADS Ostalb heißt das: vom ersten Spieltag an voll gefordert sein.
Stand: 26.08.2026, 16:27 Uhr

Trainer Frieder Henne erwartet eine ausgeglichene Regionalliga. Für die Volleyballer SG MADS Ostalb heißt das: vom ersten Spieltag an voll gefordert sein.
Aalen/Mutlangen. Die Sommerpause ist vorbei, die Volleyballschuhe sind wieder geschnürt: Seit Montag bereitet sich die SG MADS Ostalb auf ihre neue Regionalliga-Saison vor. Viel Zeit bleibt nicht, um in Schwung zu kommen. Am Samstag, 3. Oktober, wartet mit Ludwigsburg II der erste Gegner. Trainer Frieder Henne weiß derweil schon jetzt, dass seine Mannschaft in den kommenden Monaten einiges wird investieren müssen. „Das wird eine knüppelharte Saison.“Was sich zunächst wenig verheißungsvoll anhört, meint Henne durchaus positiv. Denn lieber habe er eine Liga, in der seine Mannschaft regelmäßig gefordert werde, als eine, in der Spiele schon vor dem ersten Aufschlag entschieden scheinen. „Besser so, wenn man in jedem Spiel kämpfen muss, als dass manche Spiele einem in den Schoß fallen.“
Das steht im FokusDamit seine Mannschaft für die Partien gerüstet ist, stehen in den ersten Wochen vor allem die körperlichen Grundlagen auf dem Programm. Kraft, Athletik und Schnellkraft bilden den Schwerpunkt. Dazu kommt die technische Arbeit: Abläufe sollen wieder eingeschliffen, individuelle Fähigkeiten gefestigt werden. Mit zunehmender Dauer der Vorbereitung soll sich der Fokus verschieben – vom einzelnen Spieler hin zur Mannschaft.
Team bleibt weitgehend gleichDabei kann der Trainer auf einen weitgehend eingespielten Stamm bauen. Der Kern der Mannschaft ist zusammengeblieben. Zwei Veränderungen schmerzen allerdings: Auswahlspieler Aaron Schober studiert künftig in Heidelberg und wechselt deshalb dorthin. Außerdem steht Dominik Kelsch als bisheriger zweiter Zuspieler wegen eines Umzugs nicht mehr zur Verfügung.Gerade diese Position ist deshalb noch offen. Es gibt Interessenten, unter anderem aus Berlin und Tübingen. Doch Henne will sich erst festlegen, wenn die Kandidaten tatsächlich bei ihm auf dem Feld stehen. „Das ist alles noch ein bisschen vage.“ Erst in zwei, drei Wochen dürfte feststehen, mit welchem Kader die Ostälbler tatsächlich in die Saison gehen.
Die Favoriten von HenneDie Konkurrenz der SG MADS wird es in sich haben: Esslingen II zählt für Henne mit drei ehemaligen Zweitliga-Spielern zu den Favoriten. Dazu kommen der letztjährige Vizemeister SSV Geißelhardt sowie BEG United, eine Spielgemeinschaft aus dem Freiburger Raum, die nach mehreren Jahren in der 3. Liga abgestiegen ist. „Das sind für mich die Topfavoriten.“
Das SaisonzielFür die SG MADS Ostalb geht es zunächst darum, möglichst schnell die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln. Danach könne man sehen, „was noch möglich ist“. Entscheidend wird für Henne vor allem die Konstanz sein. „In solchen Spielen entscheidet meistens die Anzahl der Fehler.“ Gerade in den entscheidenden Ballwechseln am Satzende müsse seine Mannschaft zudem mental stabil bleiben.Dass sie dazu in der Lage ist, hat MADS bereits in der vergangenen Saison bewiesen. Nach einer durchwachsenen Vorrunde legte das Team eine starke Rückrunde hin und schlug dabei als einziges Team den späteren Aufsteiger Schwenningen. „Das macht natürlich Mut für die neue Saison.“
Dünnbesetzer KaderEine Voraussetzung bleibt allerdings: Die Ostälbler müssen möglichst von Verletzungen und Krankheiten verschont bleiben. Der Kader ist weiterhin dünn besetzt. „Wenn wir immer in starker Besetzung spielen, traue ich uns schon einiges zu“, sagt Henne. In der Vorsaison schloss die SG mit 29 Punkten auf dem sechsten Rang ab.SG will die Zuschauer begeistern
Und wenn dabei auch noch die Zuschauer auf ihre Kosten kommen, wäre für den Trainer ohnehin schon viel erreicht: „Wir wollen bei den Heimspielen gute Spiele liefern, damit die Zuschauer guten Sport sehen.“ Der erste Prüfstein wartet am 3. Oktober mit Ludwigsburg II – und danach dürfte die Saison schnell Fahrt aufnehmen.
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