Dank eines großen Upgrade-Pakets, das sowohl das Chassis als auch den Honda-Motor umfasste, hat Aston Martin den Anschluss an das Formel-1-Mittelfeld in den letzten Rennen hergestellt. Die Aufrüstung ist damit allerdings schon mehr oder weniger abgeschlossen. Nachgebessert werden soll in dieser Saison nur noch in einem Bereich.

Adrian Newey und Aston Martin bringen keine großen Upgrades mehr
Foto: © IMAGO/Xavi Bonilla
04. September 2026, 10:45

sport.de
Dank eines großen Upgrade-Pakets, das sowohl das Chassis als auch den Honda-Motor umfasste, hat Aston Martin den Anschluss an das Formel-1-Mittelfeld in den letzten Rennen hergestellt. Die Aufrüstung ist damit allerdings schon mehr oder weniger abgeschlossen. Nachgebessert werden soll in dieser Saison nur noch in einem Bereich.
Formel-1-Rennstall Aston Martin hat seinen großen Upgrade-Plan durchgezogen und mehr oder minder abgeschlossen. Wie das Team in Monza erklärte, wird es für den Rest der Saison zumindest keine großen aerodynamischen Upgrades mehr für den AMR26 geben. Das massive Ungarn-Paket wird somit das letzte seiner Art bleiben.
Nachbessern will man in Silverstone laut Enrico Cardile aber trotzdem noch, und zwar beim Gewicht. Dieses soll in den nächsten Wochen noch signifikant reduziert werden. "Von Baku an sollten wir nah am Mindestgewicht sein", sagte der Verantwortliche, der sich einen großen Schritt davon erhofft: "Es wird die Rundenzeiten dramatisch verbessern."
Wie ist der Aston-Martin-Plan von Honda?Noch nicht ganz klar ist derweil, wie der Entwicklungsplan von Motoren-Partner Honda aussieht. Die Japaner hatten eine verbesserte Version des Aggregats mit nach Zandvoort gebracht. Weitere Upgrades wurden bislang nicht offiziell bestätigt.
Honda-Motorenchef Shintaro Orihara hatte mit Blick auf das anstehende Monza-Wochenende zuletzt tief gestapelt und zugegeben, dass der neue Motor sein Potenzial noch nicht voll entfalten kann. "Wir haben einen Performance-Gewinn in der neuen Spezifikation gefunden, aber wir müssen realistisch sein: Es wird schwierig werden", hatte der Ingenieur über das Hochgeschwindigkeits-Rennen in Italien gesagt, wo die Motoren-Power noch einmal wichtiger als auf anderen Strecken ist.
Aston Martin hatte sich in den beiden vergangenen Rennen in Ungarn und den Niederlanden nach einem katastrophalen Saisonstart endlich im Mittelfeld angemeldet. Fernando Alonso holte als Neunter in Zandvoort auch prompt das beste Resultat der bisherigen Saison.
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