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AI-Disco: KI-Forschungsprojekt für lokale Datensammlung in Cottbus gestartet

Дата публикации: 14-09-2026 14:21:48



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Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik KI-Forschungsprojekt für lokale Datensammlung in Cottbus gestartet

Ein Messgerät ermittelt mit Nahinfrarot, ob Äpfel noch essbar sind oder sie zum Beispiel Faulstellen haben. Ein Monitor zeigt das Ergebnis an (Foto: rbb)
Ein Messgerät ermittelt mit Nahinfrarot, ob Äpfel noch essbar sind oder sie zum Beispiel Faulstellen haben. Ein Monitor zeigt das Ergebnis an (Foto: rbb)

Ein neues Projekt an der Brandenburgisch-Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU Cottbus-Senftenberg) will künstliche Intelligenz für die Wirtschaft nutzbar machen - und das unabhängig von großen Rechenzentren. Am Montag ist es an den Start gegangen.

Das federführende Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik stellte das Projekt "AI Disco" vor. Unter dem Namen versammeln sich mehrere Forschungsinstitute. Auch das Technologieunternehmen ABB und das Energieunternehmen Enertrag gehören zum Projekt. Bund und Land fördern das Vorhaben mit 15 Millionen Euro.

Wenn Daten gesammelt und durch eine künstliche Intelligenz geschickt werden, passiert das meist über riesige Server. Das ist energieaufwändig und nicht immer notwendig. Bei diesem Projekt versuchen die Forscher nach eigenen Angaben, Daten direkt dort zu verarbeiten, wo sie auch gesammelt werden, zum Beispiel direkt in Sensoren.

Dafür werden dort den Angaben zufolge winzige aber leistungsfähige Mikrochips eingebaut. Sie sollen so leistungsfähig sein, dass sie Systeme von Künstlicher Intelligenz aufbauen können. Diese lokalen KI-Systeme sollen zum Beispiel dabei helfen, Erkenntnisse aus Wirtschaft und Wissenschaft schneller zu übertragen.

Selbstrechnende Sensoren

Mehrere Beispiele für die Einsatzmöglichkeiten wurden bei der Präsentation des Projekts am Montag in Cottbus gezeigt. So drehte sich beispielsweise ein kleiner Teller mit drei Äpfeln im Licht eines Infrarot-Messgeräts. Auf einem Bildschirm darunter wurde der der erste Apfel als perfekt, der zweite als noch genießbar und der dritte als ungenießbar angezeigt, da bei diesem eine Faulstelle festgestellt wurde.

In diesem Beispiel ist trifft die Mikroelektronik (der Apfelsensor) auf künstliche Intelligenz (das Analyseergebnis mit Esshinweis).

Laut der Brandenburger Forschungsministerin Manja Schüle (SPD) geht es um bei dem Projekt um selbstrechnende Sensoren, die überall eingesetzt werden können - "in der Landwirtschaft, in der Gesundheitsversorgung aber natürlich auch in der Energiepolitik, die es am Ende des Tages effizienter, schneller, sicherer und damit kostengünstiger machen."

Wissenschaftliches Netzwerk in der Lausitz

Für die Universität sei das neue Projekt ein Segen, sagte BTU-Präsidentin Gesine Grande. Hier entwickle sich mittlerweile ein wissenschaftliches Netzwerk, was die Lausitz einzigartig macht. "Das ist eine Nische, wo wir die weltweit führenden Experten hier haben - und ich glaube, in dieser Nische jetzt hier so ein Netzwerk aufzubauen, sehe ich als extrem vielversprechend an", sagte Grande.

Künftig sollen dann für viele KI-Operationen nicht mehr Daten um die halbe Welt geschickt werden, sondern direkt vor Ort verarbeitet werden können. Um zu dem Beispiel mit dem Apfel zurückzukommen: Dass dieser zu faulig zum Essen ist, weiß dann kein amerikanisches Rechenzentrum, sondern nur der Benutzer vor Ort selbst.

Mit Informationen von Andreas Rausch

Sendung: Antenne Brandenburg. 14.09.2026, 8:30 Uhr
Audio: Antenne Brandenburg, 14.09.2026, Daniel Mastow

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Классификация: Наука. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 9. Тональность: 0. Информативность: 35. Источник: www.rbb24.de.