Nach Tränen beim TV-Abschied feiert Stefan Mross ein überraschendes Comeback. Ausgerechnet bei einem Entertainer, der ihn zuvor auf die Schippe nahm.
Stand: 17.09.2026, 12:30 Uhr
Nach Tränen beim TV-Abschied feiert Stefan Mross ein überraschendes Comeback. Ausgerechnet bei einem Entertainer, der ihn zuvor auf die Schippe nahm.
Köln – Für Stefan Mross (50) endete am 6. September eine langjährige Fernseh-Ära: An diesem Datum wurde die finale Live-Ausgabe von „Immer wieder sonntags“ ausgestrahlt, die er erstmals 2005 moderiert hatte. Zum Abschied traten noch einmal bekannte Gäste und Freunde auf, darunter Semino Rossi (64), Andy Borg (65), Peggy March (78) sowie seine Ex-Frau Stefanie Hertel (47). Während der Sendung zeigte sich Mross sichtlich bewegt.

Am Ende holte er seine Partnerin Eva Luginger (38) zu sich auf die Bühne und konnte seine Tränen nicht mehr zurückhalten. „Hier ist die Eva an meiner Seite“, sagte er. Eigentlich habe er in den finalen 30 Sekunden noch etwas sagen wollen, doch ihm fehlten die Worte. Das wichtigste Wort ist „Dankeschön“, verabschiedete er sich, während die Tränen seine Wange hinunterkullerten. Auch auf Instagram nahm er noch einmal Abschied von seinen Fans.
Stefan Mross kurz nach letzter „Immer wieder sonntags“-Folge bei Raab zu Gast im TVIn einem Beitrag, den er mit einem Bild von sich und Eva Luginger versah, schrieb er: „22 Jahre voller Begegnungen, Erlebnisse, Erfolge, Herausforderungen und gemeinsamer Erinnerungen. Heute Abschied zu nehmen, fällt mir nicht leicht. Denn nach so langer Zeit wird Arbeit zu Heimat, Familie und einem Teil von einem selbst.“ Er dankte dem Publikum für dessen „Treue, Zusammenhalt und Vertrauen“. Doch bereits anderthalb Wochen später feiert Mross sein Fernsehcomeback.
Am Donnerstag (17. September) ist Mross in einer Spezialausgabe der „Stefan Raab Show“ zu sehen. Anlass ist das Oktoberfest, das am 19. September in München beginnt. RTL kündigte zwei Tage vor dem offiziellen Start eine „Oktoberfest-Sause der besonderen Art mit zahlreichen Überraschungen“ an.
Dass Mross in Stefan Raabs (59) Sendung auftritt, wirkt auf den ersten Blick ungewöhnlich, da der Entertainer Mross in der Vergangenheit mehrmals auf die Schippe nahm. Nach der Ankündigung des Endes von „Immer wieder sonntags“ sagte Raab gespielt entrüstet in seiner Show: „Die können doch nicht ‚Immer wieder sonntags‘ absetzen!“ Er kündigte scherzend an, bei der ARD anzurufen. Ernst gemeint war das nicht.
Das Ende von „Immer wieder sonntags“ traf Mross hart, wie er gegenüber der Bild-Zeitung einräumte. Mit der Show sterbe auch ein Stück von ihm. „Ich habe diese Show liebgewonnen wie ein Kind und mit ihr mein treues Publikum. Es war die Show meines Lebens!“ Welche Pläne der 50-Jährige als Nächstes verfolgt, ist bislang offen. Verwendete Quellen: Instagram/stefan.mross, rtl.de, bild.de