Private Radiosender befinden sich in einer Krise. Sinkenden Einnahmen stehen höhere Kosten gegenüber.
Private Radioveranstalter stecken in einer tiefen Krise. Die Werbeeinnahmen sind stark rückläufig. Im Gegenzug fallen immer höhere Kosten an, gerade auch für die Verbreitung der Programme. Doch wie könnte es für die Radiostationen weitergehen? Darüber sprechen wir mit unserem Medien-Experten Michael Fuhr.
Wer sich die neue Folge unseres Podcasts ohne Umschweife anhören möchte, findet am Ende des Artikels den Podcast-Player. Weiterhin gibt es eine Download-Möglichkeit, und der "Strippenzieher und Tarifdschungel"-Podcast kann auch direkt per iTunes oder RSS-Feed abonniert werden. Nicht zuletzt findet sich der Podcast von teltarif.de auch bei Spotify, Amazon und Deezer.
Darüber sprechen wir heute
Podcast zur Privatfunk-Krise
Foto: teltarif.de
Als der Privatfunk in Deutschland in den 80er Jahren gestartet ist, herrschte eine regelrechte Goldgräber-Stimmung. Die Programme hatten großen Zuspruch, die Werbeeinnahmen sprudelten. Diese Zeiten sind längst vorbei. Nicht nur mehr Konkurrenz sorgt dafür, dass die Einnahmen stark rückläufig sind. Das Internet macht dem linearen Radio das Leben schwer. Schließlich lässt sich Online-Werbung viel gezielter ausspielen als Reklame in einem terrestrisch verbreiteten Hörfunkprogramm.
Da die Programme heutzutage neben UKW auch über DAB+ und via Internet verbreitet werden, um möglichst viele Hörer zu erreichen, sind aber auch die Verbreitungskosten gestiegen. Viele Veranstalter reagieren mit Sparmaßnahmen. Sie arbeiten mit KI statt "echten" Moderatoren. Zudem werden die Livesendungen zusammengekürzt, selbst bei großen Veranstaltern. Manche Lokalsender ziehen in gemeinsame Funkhäuser, sind dadurch aber nicht mehr ganz so nah am Hörer wie bisher. Doch es gibt auch andere Möglichkeiten, wie Privatsender der aktuellen Situation begegnen können. Darüber sprechen wir in der aktuellen Ausgabe des Podcasts von teltarif.de.
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Privatradios in der Krise - das sind Lösungsansätze
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Der "Strippenzieher und Tarifdschungel"-Podcast erscheint in loser Folge. Wir wünschen gute Unterhaltung und freuen uns über Ihr Feedback in den Kommentaren, per Apple Podcasts oder per E-Mail. Weitere Informationen und einen Überblick über alle bisher erschienen Folgen finden Sie auf dieser Podcast-Übersichtsseite.
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