Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Inflation in USA steigt im Mai auf 4,2 Prozent, Zinssenkung unwahrscheinlich

Дата публикации: 10-06-2026 13:33:00

Der Irankrieg heizt die Inflation in den USA an: Im Mai stieg die Teuerungsrate auf 4,2 Prozent, was eine Zinssenkung der Fed unwahrscheinlich macht.

Основное содержимое страницы с новостью.

Die Folgen des Iran-Kriegs haben die Inflation in den USA weiter angeheizt und die Teuerung erstmals seit drei Jahren über 4 Prozent getrieben. Im Mai sind die Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 4,2 Prozent gestiegen, wie das Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Analysten hatten dies im Schnitt erwartet.

Damit legte die Inflation den zweiten Monat in Folge deutlich zu und stieg weiter über das von der US-Notenbank Fed angestrebte Ziel von 2 Prozent. Ökonomen gehen davon aus, dass die US-Inflation mit dem Preissprung ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht hat.

Angetrieben wurde die Preisentwicklung in der größten Volkswirtschaft weiter vor allem durch Kosten für Energie, die sich im Zuge des Iran-Kriegs deutlich verteuert hat. Für Energie musste im Mai 23,5 Prozent mehr gezahlt werden als vor einem Jahr. Besonders stark war der Anstieg der Benzinpreise. Der Kraftstoff hat sich um etwa 40 Prozent verteuert.

Fed hat wenig Spielraum für Zinssenkungen

Auch die Kernrate der Verbraucherpreise, bei der schwankungsanfällige Preise für Energie und Lebensmittel herausgerechnet werden, legte zu. In dieser Betrachtung meldet das Ministerium einen Preisanstieg um 2,9 Prozent im Jahresvergleich, nachdem die Jahresrate im Monat zuvor bei 2,8 Prozent gelegen hatte. Diese Teuerungsrate bildet den zugrunde liegenden Inflationstrend gut ab und wird daher ‌von der Notenbank Federal Reserve (Fed) besonders stark beachtet.

Die Fed hatte den Leitzins zuletzt ‌in der Spanne von ‌3,50 bis 3,75 Prozent belassen. Angesichts der ‌Folgen des Iran-Krieges auf die Wirtschaft und insbesondere auf die Energiepreise gilt eine ⁠Zinssenkung, wie sie von Trump vehement gefordert wird, nunmehr als unwahrscheinlich. Der neue Fed-Chef Warsh wird es sich kaum leisten können, angesichts einer Inflation von mehr als 4 Prozent den Wünschen Trumps zu entsprechen und die Zinsen zu senken.

Ökonomen rechnen mit leichter Entspannung

Von Reuters befragte Ökonomen rechnen für die kommende Zeit indes mit einer leichten Entspannung. „Da die Tankstellenpreise im bisherigen Verlauf des Monats Juni nachgegeben haben, sollte damit bereits der Hochpunkt bei der jährlichen Inflationsrate erreicht sein“, vermutet etwa der Ökonom Dirk Chlench von der LBW. „Dies könnte die US-Notenbank veranlassen, trotz der jüngst starken Entwicklung am US-Arbeitsmarkt bis auf Weiteres ​von Leitzinserhöhungen abzusehen.“

Auch Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank glaubt nicht an eine Zinserhöhung. „BModerate Zinserhöhungen könnten ökonomisch sinnvoll sein, allein um einen etwaigen weiteren Anstieg der Inflationserwartungen ‌einzudämmen“, urteilt er. „Ob für eine Zinserhöhung im Offenmarktausschuss der Federal Reserve allerdings eine Mehrheit gefunden ‌wird, bleibt zu bezweifeln. Vermutlich dürfte die Fed im Juni unter dem neuen Notenbankpräsidenten Kevin Warsh (56) bei ihrer abwartenden Haltung bleiben. Ein Bekenntnis zu einer baldigen Zinserhöhung wird es nicht geben.“

US-Präsident Donald Trump versucht immer wieder zu beschwichtigen und betonte zuletzt, der Anstieg sei nur „von kurzer Dauer“ und bezeichnete den Anstieg der Benzinpreise als „peanuts". Die Lebenshaltungskosten stehen in den USA im Mittelpunkt der politischen Debatte. Umfragen zeigen eine stark gesunkene Zustimmung zur Wirtschaftspolitik von Präsident Donald Trump. Der Iran-Krieg hat die Kritik auch im Lager des Präsidenten verschärft.

Mehr zum Thema

Auch in Deutschland bekommt die Bevölkerung weiter die Auswirkungen des Krieges zu spüren. So rechnen die Ökonomen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung für 2026 mittlerweile mit einer Inflation von 2,9 Prozent, die 2027 auf 3 Prozent steigen soll, wie das DIW am Mittwoch bekanntgab. Auch beim erwarteten Wirtschaftswachstum machten sie Einschnitte. Für 2026 rechnen sie nur ein Plus von 0,5 Prozent, für 2027 von 0,8 Prozent.

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1USA: Inflation sinkt überraschend überraschend auf 3,5 Prozent015.5714-07-2026
2Inflationsrate in Deutschland steigt auf 2,9 Prozent: Irankrieg treibt Teuerung im April010.7429-04-2026
3La guerra del Golfo, una beffa per le famiglie americane. A maggio l’inflazione ha raggiunto il 4,2%-3510-06-2026
4Инфляция в США достигла максимума за 13 лет0012-05-2021
5Inflacja w USA pędzi. Przed człowiekiem Trumpa bardzo poważny dylemat-2710-06-2026
6Inflation: Verbraucherpreise im Euroraum steigen im Mai auf 3,2 Prozent08.402-06-2026
7Глава ФРС США считает, что высокий уровень инфляции в стране скоро снизится0022-06-2021
8Темпы инфляции в США в мае впервые с 2008 года составили 5%0010-06-2021
9Индексы в США падают на 2-2,5% на данных о росте инфляции0012-05-2021
10Темпы роста инфляции в США в мае были ниже ожидаемых, несмотря на пошлины0011-06-2025

Классификация: Экономика. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 0. Информативность: 8.07. Источник: www.manager-magazin.de.