Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Telekom-Chef: Starke Zahlen werden vom Aktienkurs nicht abgebildet

Дата публикации: 07-08-2026 10:20:00

Weil die Aktie der Telekom den Wert des Unternehmens nicht widerspiegelt, sollen für 2-3 Milliarden Euro Aktien zurückgekauft werden. Tim Höttges erläutert seine Strategie.

Основное содержимое страницы с новостью.

Ungewohnte Worte bei der Bilanz­zahlen-Pres­sekon­ferenz von Tim Httges. Statt die seit 34 Quartalen fortwhrend guten Zahlen im Detail zu erlutern, hielt Httges eher eine firmen­poli­tische Grund­satz­rede: "Unsere Zahlen sind stark, aber unsere Aktie spiegelt diese Strke aus unserer Sicht nicht wider." Das sei kein Vorwurf an den Markt, denn der Markt stelle berechtigte Fragen.

Httges nannte dabei folgende Punkte:

  • Bleibt TM US auch in einem harten US-Markt Wachs­tums­fhrer?
  • Zahlen sich unsere hohen Inves­titionen in Glasfaser, Spektrum und KI aus?
  • Wie robust ist Deutschland in einem schwierigen Breit­band­markt?
  • Nutzen wir unsere finan­ziellen Strken konsequent im Interesse unserer Aktio­nrinnen und Aktionre?

Um auf alle Fragen mit einem "klaren Ja!" zu antworten.

Httges Plan

Seine Agenda hat Httges in verschie­dene Punkte gegliedert: Die Zahlen im ersten Halbjahr seien sehr gut, wir haben sie hier ja schon vorgestellt.

Httges rumte ein, dass der Wettbewerb in den USA hrter geworden sei, der Breit­band­markt in Deutschland bleibe "anspruchs­voll". Wie schon berichtet, zhlt bei Glasfaser nicht (mehr) Homes Passed (= Leitung fhrt am Haus vorbei, ist aber nicht ins Haus gelegt) allein, sondern auch Nutzung, Penetration, Kunden­zuwachs und - Httges ist gelernter Betriebs­wirt­schaftler - die Kapi­talren­dite.

Httges betonte die Verlss­lich­keit, das heie nicht, alles schn­zureden, sondern zu liefern und die richtigen Entschei­dungen zu treffen. Telekom-Chef Tim Httges ist stolz auf den Auftrag von Minister Wildberger (rechts) fr eine Brger-App. Telekom-Chef Tim Httges ist stolz auf den Auftrag von Minister Wildberger (rechts) fr eine Brger-App.
Foto: Picture Alliance/dpa

Was bedeutet T-Mobile US fr die Deutsche Telekom?

Fr Httges ist die Beteiligung an T-Mobile USA ein "Quali­tts­wert": "T-Mobile US hat im zweiten Quartal erneut Finanz-Ergebnisse abgeliefert, die im Bran­chen­vergleich fhrend sind." Das US-Unternehmen wachse beim Ergebnis weiterhin wesentlich "schneller als die groen Wett­bewerber". Aber der Markt schaue aktuell strker auf das Kunden- und Volu­menwachstum. Die Telekom wolle "kein Wachstum um jeden Preis" kaufen, sondern sich werthaltige Kunden, beste Netz­qualitt, niedrige Abwanderung und wachsenden Cashflow konzen­trieren.

Fr Httges ist T-Mobile US nicht stark, weil sie kurzfristig die lauteste Werbung im US-Markt mache, sondern weil sie bestes Kunden­erlebnis, Netz­fhrer­schaft und finanzielle Disziplin verbinde. Frequenzen sind fr die Telekom keine Trophen, sondern Kapital. Zustzliche Spek­trums­optionen knnten Wachs­tums­chancen erffnen, aber nicht um jeden Preis.

Deutschland: Zwei Seiten Medaille

In Deutschland sieht er zwei Seiten der Medaille: Das Mobil­funk­geschft bleibe sehr stark, die Kundenbasis sei um 218.000 Kunden gewachsen, die Service-Umstze um 2,4 Prozent.

Das Festnetz sei anspruchs­voller: Der Breit­band­markt sei hart, was die jngsten Zahlen der Kabel­wett­bewerber zeigen, auch die Telekom habe im Quartal Kunden verloren, das sei nicht sein Anspruch. Der Grohandel ("Wholesale") war wie erwartet schwach, doch die "Mone­tari­sierung von Glasfaser" msse schneller werden, woran Deutschland-Chef Rodrigo Diehl und sein Team sehr hart arbeiteten.

Httges Ziel sei es nicht, "mglichst viel Glasfaser zu bauen", sondern mit jedem gebauten Anschluss mehr Kunden­nutzen und mehr wirt­schaft­lichen Wert zu schaffen. Dabei habe man mit 161.000 neuen FTTH-Kunden groe Fort­schritte gemacht. Knftig solle Glasfaser noch konse­quenter nach Nachfrage, Penetration, Churn (Leute kndigen), Wholesale-Auslastung (andere Anbieter mieten sich bei der Telekom ein) und Kapi­talren­dite. Bauen bleibe wichtig, aber Anschlieen, Aktivieren und Mone­tari­sieren (= Geld verdienen) werde wichtiger.

Europa liefere seit 34 Quartalen "verlsslich organisches EBITDA-Wachstum". Service-Umstze und Ergebnisse wachsen, die Auslastung von Glasfaser wrde steigen. Die Telekom werde das Geschft, das zwar Umsatz aber kaum Ergebnis (= Gewinne) bringe, reduzieren. "Nicht jeder Euro Umsatz ist gleich viel wert. Wir wollen qualitativ gutes Wachstum." Europa sei der Beweis, dass eine "diszi­plinierte Telco-Trans­forma­tion" in vielen Mrkten parallel funk­tionieren knne.

T-Systems bleibt wichtig

Was vor Jahren noch undenkbar schien, hat sich stabi­lisiert: "T-Systems ist strategisch wichtig!" Ein Wachstum beim Umsatz und Gewinn und eine steigende Nachfrage nach souverner Cloud, sicherer Digi­tali­sierung und KI-Infra­struktur seien real. In den letzten Monaten gingen einige groe Auftrge ein, wie die souverne Firmen-Cloud von Volkswagen oder die zentrale Brger-App, die Digi­talminister Wildberger bestellt hat. Httges betonte, dass T-Systems kein Neben­projekt sei, sondern ein Baustein fr digitale Souve­rnitt in Europa.

Warum Akti­enrck­kauf?

Die Telekom hatte schon mehrfach einen Akti­enrck­kauf angekndigt. Dieses Instrument ist akti­enrecht­lich zulssig, braucht aber eine Erklrung. Ein Akti­enrck­kauf sei kein Signal zur "Kurs­kosmetik", sondern eine Inves­titi­onsent­schei­dung. Die Telekom kauft dann ihre eigenen Aktien, wenn sie berzeugt ist, "dass wir damit mehr Wert schaffen als mit anderen Inves­titionen."

Wachsende Ergebnisse und der Wert der Deutschen Telekom wrden nicht vom aktuellen Aktienkurs "reflektiert". Httges sieht dafr folgende Grnde: Die Deutsche Telekom hlt etwa 54 Prozent an T-Mobile USA. T-Mobile wachse beim Ergebnis weiter zweistellig und deutlich strker als die groen Wett­bewerber: "Trotzdem hat T-Mobile einen Groteil seiner frheren Bewer­tungs­prmie gegenber den US-Peers (meinungs­bildende Insti­tutionen und Unternehmen) verloren."

Das Geschft auerhalb der USA werde weiterhin mit einem deutlichen Abschlag zu euro­pischen Vergleichs­unter­nehmen bewertet. Und das, obwohl das ex-US-Geschft ber Jahre schneller gewachsen sei als bei vielen meinungs­bildenden Unternehmen.

Cashflow-Rendite: 10 Prozent

Die Deutsche Telekom biete den Aktionren eine Cashflow-Rendite von fast 10 Prozent. Das Kurs-Gewinn-Verhltnis sei trotz zwei­stel­ligem Ergeb­niswachstum am unteren Rand des histo­rischen Korridors. Gleich­zeitig habe man eine starke Bilanz, ein A-Rating bei allen drei groen Rating­agen­turen und Liqui­ditts­reserven, "die unsere Refi­nanzie­rungs­bedarfe der nchsten 24 Monate abdecken" wrden.

Httges bringt das auf die Formel: "Der Markt gibt uns derzeit weder fr die Qualitt von T-Mobile US noch fr die Qualitt unseres ex-US-Geschfts den Wert, den beide Geschfte verdienen. Deshalb handeln wir."

Zustzlich zum laufenden Akti­enrck­kauf von bis zu 2 Milliarden Euro wird er fr 2026 ein weiteres Rck­kauf­volumen von bis zu 3 Milliarden Euro vorschlagen. Mehr aber nicht, weil Disziplin immer in beide Richtungen gelte. Er wolle die Unter­bewer­tung nutzen, aber nicht die Netz­fhrer­schaft, Spektrum-Flexi­bilitt, "unser A-Rating oder unsere stra­tegi­sche Hand­lungs­fhig­keit gefhrden". Die konkreten Summen wrden vom Abschlag zum inneren Wert abhngen. Je grer dieser sei, desto attraktiver sei der Rckkauf.

Kein Kommentar zu Markt­gerchten

Httges stellte klar, "was wir nicht tun werden", nmlich keine Transaktion zu kommen­tieren, die Gegenstand von Markt­gerchten sei. Es gelte die Regel: "Dieses Management macht keine Transaktion wegen ihrer Gre, ihrer Schlagzeile oder ihrer stra­tegi­schen Eleganz. Wir handeln nur, wenn eine Manahme einen Wert fr die Aktio­nrinnen und Aktionre der Deutschen Telekom schafft. Das gilt fr M&A (Kauf von neuen Firmen, die dann integriert werden). Das gilt fr Spektrum, Glasfaser und auch fr Akti­enrck­kufe. Das war immer unser Prinzip und bleibt unser Prinzip."

Httges wollte auch auf Nachfrage keine weiteren Kommentare zu Gerchten ber eine angedachte Welt-Telekom (nach einer Fusion von Deutscher Telekom und T-Mobile US) mit einem mglichen Sitz in Irland oder einem anderen Land in Europa abgeben.

Wie sieht die Zukunft aus?

"Die Tele­kommu­nika­tions­branche bleibt kapi­talin­tensiv. Der Wettbewerb bleibt hart." Neue Tech­nolo­gien vernderten die Mrkte schneller als frher. Der Kapi­talmarkt werde jede Entschei­dung kritisch prfen. Seine Antwort lautet: "Ergebnisse, Cashflow und Disziplin". Oder kurz: "We won't stop!"

Konso­lidie­rung berfllig

Den Einstieg von Xavier Niel hat man in Deutschland mit Interesse zur Kenntnis genommen. Man wisse, so Finanzchef Illek, dass Niel in frheren Fllen schnell die Kosten­struktur des Unter­nehmens auf den Prfstand gestellt habe. Das Investment, ergnzte Httges, knnte wertvoller werden, wenn eine "lngst berfllige Konso­lidie­rung" auch in Deutschland erfolge. Als Beispiele wurden Gro­britan­nien von vier auf drei (Vodafone UK und Three UK) oder Frankreich von vier auf drei (Orange, Bouygues und Iliad/Free zerlegen SFR und teilen es unter­einander auf), Irland (Three + o2), Italien (Wind + Three), Niederlande (T-Mobile NL + Tele2), Spanien (Orange + MasMovil -> MasOrange) oder Rumnien (Vodafone kauft Telekom Romania, Teile an Digi) genannt.

Wann wird der neue Technik-Vorstand der Telekom vorgestellt?

Gerne htte Tim Httges den neuen Technik-Vorstand vorgestellt, das bedarf aber noch der Zustimmung des Telekom-Aufsichts­rates. Danach solle das "in den nchsten Tagen bis Wochen" bekannt gegeben werden.

Auch interessant: Glas­faser­ausbau: Bundes­netz­agentur greift bei der Telekom durch.

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1"Ведомости": доля "Ростелекома" в Tele2 может увеличиться до контрольной0007-09-2018
2Starke Quartalszahlen: Telekom profitiert von USA & MagentaTV09.4506-08-2026
3"Ъ": представитель Акимова подтвердил подписание директив по консолидации Tele20011-11-2019
4Акционеры "Ростелекома" одобрили допэмиссию акций в рамках сделки по Tele20019-12-2019
5Хотимский: «Совкомбанку» хватит малой суммы выкупа до восстановления цены акций0502-07-2026
6Компания Тинькова продала 4,5% акций TCS Group за $150 млн0014-03-2019
7Акции "Ростелекома" росли более чем на 3%0002-06-2023
8В "Ростелекоме" заявили о возможности покупки телеком-бизнес "Лукойла"0012-11-2020
9Крым продал 100% акций госоператора связи "Крымтелеком" почти за 1 млрд рублей0024-12-2018
10Bloomberg: Tesla продаст акции на сумму около $5 млрд0001-09-2020

Классификация: Экономика. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 0. Информативность: 11.72. Источник: www.teltarif.de.