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Red Bulls Ex-Boss exklusiv! - Helmut Marko: Das rate ich Max Verstappen

Дата публикации: 19-08-2026 12:42:14

Dr. Helmut Marko (83), der Ex-Boss des Red-Bull-Rennstalls, im exklusiven Interview

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Red Bulls Ex-Boss exklusiv!: Helmut Marko: Das rate ich Max Verstappen

Ein Foto aus gemeinsamen Tagen: Dr. Helmut Marko (83/l.) und Max Verstappen (28) im Jahr 2024

19.08.2026 - 14:42 Uhr

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Dr. Helmut Marko (83), der Ex-Boss des Red-Bull-Rennstalls, im exklusiven Interview über die Zukunft von Vierfach-Weltmeister Max Verstappen (28) in der Formel 1, Sprünge in den Pool und sein neues Hotelprojekt

BILD: Herr Marko, Sie sind Ende vergangenen Jahres nach 20 Jahren als Motorsport-Boss von Red Bull zurückgetreten. Wie geht es Ihnen mit Ihrem neuen Leben?

Helmut Marko: Ich kann mich nicht beklagen (lacht). Ich bin weiterhin sehr glücklich mit meiner Entscheidung. Die Zeit war gekommen, es war der richtige Schritt.

Wie sieht Ihr Alltag nun aus?

Ich bin nach wie vor jeden Morgen spätestens um 7 Uhr im Büro und kümmere mich um Projekte. Neben meiner Leidenschaft, der Kunst, habe ich ein neues Hotelprojekt. Wir sanieren ein altes Haus in der Nähe des Grünen Sees in der Steiermark. Das ist kein leichtes Unterfangen, da wir uns an viele Auflagen halten müssen, weil das Objekt in einem Naturschutzgebiet liegt.

Mit komplizierten Regeln kennen Sie sich aus Ihren Formel-1-Zeiten aus.

Das stimmt. Aber damals wie heute mag ich die Herausforderung. Der Grüne See ist ein echtes Phänomen. Er lebt vom Schmelzwasser im Winter, sodass der Pegel aktuell sehr niedrig ist. Aber zu Hochzeiten variiert der Wasserspiegel bis zu elf Meter. Dann sind auch die ganzen Bänke, auf denen jetzt im Sommer die Wanderer sitzen, unter Wasser.

Ihre anderen vier Hotels sind geprägt durch die Formel 1. Dort haben Sie diverse Helme und Rennanzüge ausgestellt.

So wird es auch bei dem Objekt am Grünen See. Ich habe schon ein paar Stücke ausgesucht, die dort einen schönen Platz finden werden. Sie sehen: Mir wird nicht langweilig. Zumal ich auch noch zwei neue Katzen habe.

Ihr langjähriger Weggefährte Christian Horner benannte seine Terrier nach den Formel-1-Legenden Bernie Ecclestone und Flavio Briatore. Wie heißen Ihre?

So etwas mache ich nicht. Kiki und Milli heißen die beiden. Leider brauchen sie noch etwas Erziehung, weil sie etwas eigenwillig sind. Sie springen gerne auf den Esstisch, was ich nicht so mag. Aber grundsätzlich sind sie sehr lieb. Ab und zu bringen sie mir auch mal ein Geschenk in Form einer kleinen Schlange oder Maus.

Ihr Ex-Fahrer Max Verstappen ist großer Katzen-Narr. Tauschen Sie sich zu dem Thema aus?

Ja, ab und zu. Er hat zwei Bengal-Katzen und ich zwei Britisch Kurzhaar. Seine sind noch etwas wilder als meine (lacht).

Tauschen Sie sich auch noch über die Formel 1 aus?

Natürlich.

Wie intensiv verfolgen Sie die Saison?

Ich schaue nicht jedes Training, aber die Qualifyings und die Rennen verfolge ich alle. Ich genieße es, das am Fernseher zu sehen und trotzdem noch Zeit für die anderen Dinge zu haben. Zum Beispiel, dass ich zwischen dem dritten Training und dem Qualifying im Pool schwimmen kann.

Formel 1: Dr. Helmut Marko im Exklusiv-Interview über Verstappen und Red Bull

Wie fällt Ihr Fazit als Fan nach der ersten Saisonhälfte aus?

Mein Herz schlägt natürlich weiterhin für Red Bull. Der Start war nicht einfach für sie, aber das Team kommt immer besser in Fahrt. Das freut mich, weil es auch wichtig für die Zukunft ist.

Seit Monaten steht ein Abgang Verstappens im Raum. Der besitzt eine Ausstiegsklausel.

Es wäre das Beste für beide Seiten, wenn sie weiter kooperieren würden. Ich glaube, dass man da auf einem guten Weg ist. Es wäre gut, wenn das zeitnah kommuniziert wird. Max ist ja nicht nur Fahrer, er ist die Galionsfigur des Rennstalls.

Wie sehen Sie die Entwicklung des Teams generell?

Ich bin sehr angetan davon, wie gut Hadjar im Qualifying ist. Er war dreimal schneller als Max. Das verdient Respekt. Aber jetzt muss er in den Rennen noch besser werden, das Reifenmanagement in den Griff kriegen. Ansonsten gefällt mir noch Arvid Lindblad.

Kurioses Versprechen von Formel-1-Star: „Auf dem Podium öffne ich den Rennanzug und …“

Quelle: YouTube @OL Lyonnes17.08.2026

Den entdeckten Sie und gaben ihm ein Cockpit beim Junior-Team Racing Bulls.

Lindblad fährt eine tolle erste Formel-1-Saison. Er zeigt, dass er großes Potenzial hat. Gleiches gilt für Nikola Tsolov.

Der dominiert derzeit in der Formel 2.

Auch ihm traue ich eine große Zukunft zu. Er macht seine Sache sehr gut. Ich denke, dass er in der Formel 1 bestehen kann und Red Bull noch viel Freude machen wird.

Seit Ihrem Rücktritt Ende vergangenen Jahres waren Sie bei keinem Grand Prix. Warum?

Ich habe viele Projekte und genieße die Zeit nach 20 Jahren in der Formel 1. Red Bull hat mir zwar eine permanente Einladung ausgesprochen, aber bisher zieht es mich nicht ins Fahrerlager zurück. Ich bin glücklich mit meinem Leben.

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