Weil der Max Express stotterte, verpassten viele Fans den Sprint am Samstag.
Beim letzten Formel-1-Rennwochenende in Zandvoort/Niederlande wollen alle dabei sein. Können sie aber nicht. Weil es Anreise-Chaos gibt.
Viele Zuschauer kommen mit dem Zug aus Amsterdam. Auch, weil die Anreise mit dem Auto in den Nordsee-Ort stark eingeschränkt ist. Vom Hauptbahnhof („Amsterdam Centraal“) fährt normalerweise alle drei bis fünf Minuten ein Zug. Der Shuttle hat den Spitznamen „Max Express“. Die Fahrt dauert normalerweise knapp 25 Minuten. Bis zu zehntausend Fahrgäste sollen so pro Stunde bewegt werden.
Aber am Samstag vor dem Sprintrennen (Sieger: George Russell/Mercedes) begannen die Probleme am Amsterdam Centraal schon am Vormittag. Ein Zug blieb auf dem Gleis stehen, die Passagiere mussten in eine andere Bahn einsteigen. Währenddessen bildeten sich vor dem Bahnhof schon lange Schlangen.
Technische Probleme: Tausende Formel-1-Fans verpassen SprintrennenAuch spätere Züge hatten technische Probleme, auch entlang der Strecke funktionierte nicht alles wie geplant. Folge: Mehrere tausend Fans schafften es nicht rechtzeitig zum Sprint, der um 12 Uhr Ortszeit begann. Viele Betroffene machten ihrem Ärger im Internet Luft.
Die Verzögerungen sind besonders ärgerlich, weil das Rennen in Zandvoort aus dem Rennkalender fällt. Ab 2027 wird hier nicht mehr Formel 1 gefahren.
Die letzte Chance für einen Besuch an der Strecke besteht am Sonntag. Das Rennen beginnt um 15 Uhr (RTL und Sky live, Liveticker bei BILD.de).