Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Nach Angriffen auf Schwarzmeerhäfen: EU lehnt 220-Millionen-Euro-Hilfe für ukrainische Bauern ab

Дата публикации: 21-08-2026 11:12:07

Russlands Angriffe kosteten die Ukraine ein Drittel ihrer Exportkapazität. Kiew bat um direkte Hilfe für Bauern – Brüssel verweist auf bestehende Programme.

Основное содержимое страницы с новостью.

Die EU-Kommission will für die ukrainischen Landwirte trotz der schweren Schäden durch Russlands Angriffe auf die Schwarzmeerhäfen keine zusätzlichen 220 Millionen Euro an direkter Unterstützung bereitstellen. Das berichtet das ukrainische Nachrichtenportal Europäische Wahrheit unter Berufung auf eine Stellungnahme der EU-Kommission in Brüssel.

Das ukrainische Landwirtschaftsministerium hatte die Kommission Anfang August gebeten, 220 Millionen Euro an nicht rückzahlbarer Unterstützung zur Verfügung zu stellen. Damit sollten insbesondere kleine und mittlere Agrarbetriebe entlastet werden, die wegen der zunehmenden russischen Angriffe auf die Exportinfrastruktur und der dadurch verschärften Blockade der Schwarzmeerhäfen unter finanziellen Druck geraten.

EU verweist ukrainische Bauern auf bestehende Kredithilfen

Brüssel verwies nun stattdessen auf bereits bestehende Hilfsprogramme. „Wir können bestätigen, dass wir auf das jüngste Schreiben des ukrainischen Landwirtschaftsministers geantwortet haben“, sagte der Kommissionssprecher Markus Lammert nach Angaben von Europäische Wahrheit. In der Antwort habe die Kommission Möglichkeiten aufgezeigt, den ukrainischen Agrarsektor „unter Nutzung bereits bestehender Mechanismen“ zu unterstützen.

Nach Angaben Lammerts erhalten ukrainische Landwirte bereits Unterstützung bei Kreditzinsen über die sogenannte Ukraine Facility. Darüber hinaus fördere die EU Kreditprogramme über ukrainische Banken, die wiederum Darlehen an Unternehmen und insbesondere an landwirtschaftliche Betriebe vergeben. Diese Programme könnten Bauern helfen, die wegen der gegenwärtigen Krise in Liquiditätsschwierigkeiten geraten seien, erklärte der Sprecher.

Neue Hilfen: Die EU-Kommission sagt ukrainischen Bauern ab

Die finanzielle Lage vieler ukrainischer Agrarbetriebe hat sich zuletzt deutlich verschärft. Russland intensivierte seine Angriffe auf Häfen, Terminals und andere Teile der Exportinfrastruktur am Schwarzen Meer. Nach ukrainischen Angaben hat das Land dadurch inzwischen rund ein Drittel seiner Kapazitäten für den Getreideexport über die wichtigsten Schwarzmeerhäfen verloren.

Ende Juli liefen wegen der verschlechterten Sicherheitslage zeitweise keine Schiffe mehr ukrainische Häfen an. Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zudem davor gewarnt, dass Russland den Druck auf den maritimen Exportkorridor weiter erhöhen werde.

Ukraine sucht neue Wege für ihre Getreideexporte

Für die ukrainischen Landwirte ist die Lage besonders schwierig, weil ein erheblicher Teil ihrer Produktion für den Export bestimmt ist. Können Getreide und andere Agrarprodukte nicht wie geplant verschifft werden, müssen sie zunächst eingelagert oder über alternative und häufig teurere Routen ausgeführt werden. Dabei entstehen zusätzliche Kosten für Transport, Versicherung und Finanzierung.

Die EU-Kommission erklärte, sie stehe wegen der Entwicklung am Schwarzen Meer weiterhin in engem Kontakt mit der ukrainischen Regierung. Dabei würden auch die wirtschaftlichen Folgen der durch russische Angriffe verursachten Einschränkungen des Schiffsverkehrs untersucht.

Getreidekrise im Schwarzen Meer: Mehr deutsche Exporte nach Nordafrika gefordert

Moldau in Sorge wegen möglicher Überlastung des Schienennetzes – russische Bauern auch von Drohnenangriffen betroffen

Zugleich berät Brüssel mit Rumänien und Moldau über alternative Transportwege. Dabei geht es insbesondere um die sogenannten Solidaritätskorridore, über die ukrainische Agrarprodukte auf dem Landweg in die EU und zu anderen Absatzmärkten gelangen können.

Doch auch dort drohen Engpässe. In Moldau wächst bereits die Sorge, dass zusätzliche ukrainische Getreidetransporte das Schienennetz überlasten könnten. Die Regierung in Chișinău befasst sich deshalb mit den Folgen eines stärkeren Transits ukrainischer Agrarprodukte.

Auch russische Landwirte können Teile ihrer neuen Ernte derzeit nur schwer exportieren. Der Schiffsverkehr im Asowschen Meer, über das normalerweise rund ein Viertel der russischen Weizenexporte abgewickelt wird, ist nach ukrainischen Drohnenangriffen stark eingeschränkt. Russland musste den Verkehr durch den Don-Asow-Kanal und die Straße von Kertsch zuletzt zeitweise einstellen.


Ticketshop-Tipps:

Lesen Sie mehr zum Thema

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1Еврокомиссия отказала украинским фермерам в 220 млн евро011.2620-08-2026
2ЕС отказался предоставить Киеву 220 миллионов евро для фермеров, пишут СМИ015.8920-08-2026
3Евросоюз отказался выделить Украине €220 млн для фермеров016.220-08-2026
4Украина запросила у ЕС €220 млн помощи из-за блокады портов015.6107-08-2026
5«Европейская правда»: ЕС отказался Украине предоставить €220 млн для фермеров013.8920-08-2026
6Ukraine asks EU for 220 million euros to assist farmers hurt by port blockade012.1507-08-2026
7ЕС отказался предоставить украинским фермерам еще €220 млн012.8420-08-2026
8Еврокомиссия отказала Украине в дополнительной помощи фермерам012.3121-08-2026
9Ukraine-Hilfe: Europa erhöht Unterstützung auf elf Milliarden Euro – doch Abhängigkeit von US-Waffen bleibt bestehen013.9913-08-2026
10UPA-UCE reclama a la Junta ayudas adicionales para afrontar los costes de los agricultores y ganaderos09.202-07-2026

Классификация: . Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 0. Информативность: 8.21. Источник: www.berliner-zeitung.de.