18.08.2026, 06:24 Uhr - Ukraine startet Drohnen-Großangriff auf Moskau. Das ukrainische Verteidigungsministerium meldet eine russische Offensive bei Novooleksandrivka.
Ein massiver ukrainischer Drohnenangriff auf Moskau sorgt für neue Spannungen im Ukraine-Krieg. Nach Angaben des Moskauer Bürgermeisters Sergej Sobjanin wurden in der Nacht zum 18.08.2026 insgesamt 620 Drohnen gegen die russische Hauptstadt und ihr Umland eingesetzt. 180 davon seien über der Region Moskau abgefangen worden. Die Angaben stammen von russischen Behörden und konnten zunächst nicht unabhängig bestätigt werden.
Im Zusammenhang mit ukrainischen Langstreckenangriffen verschärft Russland zugleich den Ton gegenüber Großbritannien. Die russische Botschaft in London warnte vor "Konsequenzen", nachdem Berichte bekannt geworden waren, wonach in Großbritannien hergestellte Drohnen für Angriffe auf Ziele in Russland eingesetzt worden sein sollen. Moskau wirft London vor, sich durch seine militärische Unterstützung zunehmend direkt in den Krieg einzumischen. Das britische Verteidigungsministerium bestätigte einen konkreten Einsatz britischer Drohnen bei den jüngsten Angriffen jedoch nicht. Quelle: Reuters, 18.08.2026.
An der ostukrainischen Front wird Novooleksandrivka aktuell umkämpft. Zuletzt meldete das Verteidigungsministerium des angegriffenen Landes eine russische Offensive. Am 17.08.2026 um 03:18 Uhr gab das Ministerium Folgendes bekannt: „Russische Verbände stießen bei Novooleksandrivka und Nove Shakhove vor." Der Vorstoß ereignete sich am 17.08.2026 um 03:18 Uhr. Auch bei Novooleksandrivka, Kurylivka und Bilytske wurden in den vergangenen Tagen Kampfhandlungen gemeldet.
Novooleksandrivka unter russischem Angriff+++ 17.08.2026 um 03:18: Russische Verbände stießen bei Novooleksandrivka und Nove Shakhove vor. +++
+++ 16.08.2026 um 06:59: Russische Einheiten rückten bei Novooleksandrivka vor. +++
+++ 15.08.2026 um 04:04: In Kurylivka und Kryva Luka rückten russische Streitkräfte vor. +++
+++ 14.08.2026 um 02:06: Bei Bilytske kamen russische Einheiten weiter voran. +++
+++ 13.08.2026 um 01:37: Russische Streitkräfte rückten in Markove vor. +++
+++Die Informationen und Daten dieses Textes stammen von der Deep State Map, einem vom ukrainischen Verteidigungsministerium geförderten Datenprojekt. Sie bilden daher vor allem die ukrainische Sicht ab und können ohne russische Angaben keine vollständige Perspektive auf das Geschehen bieten.+++
Ukraine meldet 150 russische Verluste binnen eines TagesLaut Daten des ukrainischen Verteidigungsministeriums wurden am 17.08.2026 insgesamt 337 russische Soldaten verletzt oder getötet. Damit lag die Zahl um 337 über dem Wert der Verluste des Vortags. Außerdem berichtet das ukrainische Militär von 1.924 getroffenen Zielen infolge von Drohnenangriffen, Truppenoperationen und weiteren militärischen Einsätzen.
Nach ukrainischen Angaben belaufen sich die russischen Verluste im Jahr 2026 bislang auf 75.844 Soldaten. Davon gelten 37.181 als bestätigt gefallen, weitere 38.663 als verletzt. Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten wurden die ukrainischen Verluste seit Kriegsbeginn im Februar 2026 auf 55.000 gefallene und 390.000 verletzte Soldaten beziffert. Die US-Denkfabrik CSIS weist jedoch darauf hin, dass die Verluste auf beiden Seiten tendenziell kleingerechnet werden.
So viel ukrainisches Gebiet steht unter russischer KontrolleSeit Beginn der Invasion in die Ukraine am 24.02.2022 wurden 12,072 % des Landes durch russische Truppen besetzt. Die eingenommenen Gebiete konzentrieren sich vor allem auf den Südosten des Landes. Im Laufe des Krieges brachte das ukrainische Militär 6,814 % des Territoriums wieder unter seine Kontrolle. Besonders erfolgreich war die Ukraine dabei im Norden und Nordosten des Landes. Das ukrainische Verteidigungsministerium stuft zudem 7,283 % des Staatsgebiets als bereits vor dem 24.02.2022 besetzt ein. Dazu zählt aus ukrainischer Sicht auch die Halbinsel Krim im äußersten Süden des Landes am Schwarzen Meer.
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+++Dieser Text wurde auf der Basis der Daten von der Deep State Map generiert und wird datengetrieben aktualisiert. Bei Anmerkungen und Rückmeldungen können Sie uns diese unterhinweis@news.de mitteilen.+++
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