Ricarda Lang sorgt mit einem neuen Social-Media-Post für einen kontroversen Meinungsaustausch bei Instagram. Dabei wollte die Grünen-Abgeordnete eigentlich nur ihr ziemlich "haariges Problem" vorstellen.
Grünen-Abgeordnete Ricarda Lang scharrt bei Instagram rund 350.000 Follower:innen um sich. Als eine der wenigen Politiker:innen wurde die ehemalige Grünen-Chefin in der Vergangenheit häufig für ihren Social-Media-Content gefeiert. Man erinnere sich nur an ihre humorvolle Bier-Parodie, die im Netz vor zwei Jahren viral ging.
Der neueste Instagram-Post von Ricarda Lang entfacht nun jedoch eine kontroverse Debatte darüber, wie viel Privates Politiker auf ihren Social-Media-Plattformen bespielen sollten. Aber was genau war eigentlich passiert?
Ricarda Lang (32) zeigt sich mit neuer Frisur - Pony wird zum haarigen DesasterGrund für die Debatte istein Foto, welches Ricarda bei Instagram postete. Darauf zeigt sich die Grünen-Politikerin mit neuer Frisur und schreibt passend dazu: "Schneid dir einen Pony, haben sie gesagt." Dass der neue Look bei der 32-Jährigen selbst nicht ganz so gut ankommt, kann man dem verzerrten Gesicht der Abgeordneten entnehmen.
Grünen-Abgeordnete in der Kritik - nur ein Schrei nach Aufmerksamkeit?Aber auch im Netz sorgt der Beitrag für kritische Kommentare:
Unter den Kommentaren tummelt sich übrigens auch ein ganz besonderer "Fan" von Ricarda. Günther Klum, der Vater von Topmodel Heidi Klum, ließ es sich nicht nehmen, darauf hinzuweisen, dass dies "ein sehr wichtiges Thema" zu sein scheint.
Markus Söder, Annalena Baerbock und Co. - vermehrte Kritik im NetzUnd genau hier liegt das Problem. Auch wenn nicht wenige den Post der Grünen-Abgeordneten wohlwollend kommentieren und auch Verständnis für das "haarige Problem" der Politikerin haben, entfacht die 32-Jährige, die in den vergangenen Monaten durch ihren starken optischen Wandel auf sich aufmerksam machte, eine altbekannte Debatte und ein Problem, auf das auch immer wieder Politiker:innen wie Annalena Baerbock oder Markus Söder stoßen.
Wie privat darf man auf Social Media als politische Person überhaupt sein? Annalena Baerbock beispielsweise geriet immer wieder mit ihren Posts bei Social Media in die Kritik - sei es ein Bild aus New York oder auf dem Fußballplatz während eines Benefiz-Fußballturniers. Die Kritik: Nicht die Politik, sondern die Person steht hier im Vordergrund. Und auch Markus Söder, der sich in seiner Freizeit gerne als "Food-Influencer" im Netz positioniert, ist für viele seiner Anhänger:innen das ein oder andere Mal "zu privat" im Netz unterwegs. Dabei ist das Kernproblem bei Instagram und Co. genau das: Social Media lebt davon, Einblicke in das Privatleben zu zeigen - und das ist eben nicht immer von politischer Haltung durchdrungen. Auch dann nicht, wenn Ricarda Lang offensichtlich vor einem ziemlich "haarigen Problem" steht.
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ife/sfx/news.de