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Linux-Firewall: Braucht Linux eine? Wie ruft man sie auf?

Дата публикации: 16-08-2026 05:00:00

Linux benötigt in der Regel kein Antivirenprogramm. Wie sieht es mit einer Firewall aus? Hat Linux eine an Bord? Und wenn ja: Wie gelingt der Aufruf?

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Linux-(Ubuntu-)Firewall aufrufenLinux-Firewall: Braucht Linux eine? Wie ruft man sie auf?

Das Thema "Firewall unter Linux" ist durchaus wichtig und wird selten aufgegriffen.

Foto: Yuichiro Chino/Getty Images, SOPA/Getty Image

Linux benötigt in der Regel kein Antivirenprogramm. Wie sieht es mit einer Firewall aus? Hat Linux eine an Bord? Und wenn ja: Wie gelingt der Aufruf?

Linux gilt im Hinblick auf die Abwehr von Malware als sicherer als Windows. Ein Antivirenprogramm erscheint hier daher kaum nötig. Wie sieht es mit der Notwendigkeit einer Firewall aus?

Und ist eine in Linux schon enthalten? Falls ja: Wie ruft man sie auf? Wir gehen in diesem Ratgeber auf diese im Sicherheitskontext essenziellen Dinge ein.

Kennzeichnung für einen externen LinkPackshot Windows 11 Pro

Lizenz Windows 11 Pro

Firewall unter Linux – alle wichtigen Infos

Eine Firewall dient dazu, Hackerangriffe abzuwehren (eingehenden Datenverkehr überprüfen und bei Bedarf filtern) und den unerwünschten Ausgang von Daten zu vereiteln (Spyware und Spyware-Mechanismen von genutzten Programmen sowie auch Telemetrie bremsen).

Grundsätzlich kann eine Firewall unter Linux genauso wie unter Windows nötig sein. Wobei ein Hardware-Firewall-Pendant in Form eines Routers oder eines Modem-Routers bereits die erwähnte Hackerangriffsabwehr übernehmen kann, was dann eine betriebssystemseitige Firewall weniger wichtig als von manchem angenommen erscheinen lässt.

Im Hinblick auf Linux gibt es mehrere Firewall-Arten: eine Firewall, die in einer Linux-Distribution als ein untergeordnetes Programm läuft; und eine Firewall, die das Kernaufgabengebiet einer Linux-Distribution selbst begründet. Hinzu kommen (Modem-)Router, die mit Linux als Firmware laufen und hier die technische Basis für eine Firewall-Funktionalität und anderes bereitstellen (= Hardware-Firewall). Für Privatanwender, die an einem Desktop-PC oder Notebook mit Linux zugange sind, ist in der Regel die erste Firewall-Gattung von Belang. Um die soll es in diesem Artikel im Folgenden gehen.

Linux Ubuntu: Firewall

Firewall unter Linux Ubuntu

Unter Linux Ubuntu lässt es sich mit einer Firewall arbeiten, siehe das Doppler-Pendant im Screenshot. Die Software bleibt hinter den Möglichkeiten zurück, die die Windows-Firewall im Microsoft-OS-Universum bietet. So ähnlich in puncto Stagnation sieht es mit Stromsparfunktionen aus (Stichwort: ACPI, Advanced Configuration and Power Interface).

Foto: COMPUTER BILD

Die beliebte Linux-Distribution Ubuntu etwa schreibt das Thema "Firewall" eher klein: Es findet sich hier ab Werk keine richtige Firewall, jedenfalls keine samt einer

GUI

(Graphical User Interface, grafische Benutzeroberfläche). Vielmehr ist eine Firewall auf der Basis von CLI (Command Line Interface) implementiert, also ein Pendant, das im Terminal als einer Form von Kommandozeile läuft. Die Auslegung macht die Handhabung aufgrund der Notwendigkeit, mit Tastatureingaben im Terminal zu hantieren, relativ kompliziert. Die gebotene Firewall heißt ufw. Für eine erste Annäherung können Sie unter Ubuntu etwa mit dem Hotkey Strg-Alt-T ein Fenster des Terminals aufrufen und dort den Befehl ufw eingeben. Bei Bedarf installieren Sie eine mausbedienbare GUI für ufw namens gufw nach, indem Sie im Terminal den Befehl sudo apt install gufw eingeben.

Wenn Sie nach dem Absetzen des letztgenannten Befehls in dem pseudohaften Startmenü des OS "gufw" eingeben, sollte der Suchtreffer "Firewall-Konfiguration" erscheinen. Steuern Sie den mit Maus oder Tastatur an, finden Sie sich in einem halbwegs komfortabel verwendbaren Firewall-Interface wieder.

In gufw dürfen Sie in puncto Firewall-Profil zwischen "Öffentlich", "Büro" und "Zuhause" wählen. Ferner finden Sie hier den Tab "Regeln" vor, in dem Sie ebendiese Richtlinien im Firewall-Kontext anlegen. Es tauchen verschiedene Programme als

Preset-Einträge

auf, an denen Sie sich für eine Regelerstellung bedienen können, etwa "0 A.D", "AIM-Talk", "AMule", "BitTorent", "Bonjour", "ChromeCast", "Cube 2: Sauerbraten", "DHCP", "DNS", "Diablo", "Dropbox", "FTP", "Frostwire", "HTTP", "HTTPS", "IMAP", "IMAPS", "Jellyfin", "KDE Connect", "LDAP", "LDAPS", "MSN Chat", "MSN Gaming Zone", "NAT", "NTP", "PI Hole", "SIP", "SSH", "Skype", "Steam", "TeamSpeak", "TeamViewer", "Telnet", "Transmission", "UPnP", "Ubuntu One", "VLC-HTTP-Stream", "VNC", "Vuze", "Windows Messenger", "XMPP", "XMPP, SSL" und "Yahoo Chat".

Nicht alle diese Einträge erscheinen zeitgemäß, manches davon dürfte Nostalgiker ansprechen; AIM (AOL Instant Messenger), Skype und Windows Messenger beispielsweise sind mittlerweile obsolet.

Linux Kubuntu: Firewall

Linux Kubuntu

Das umfassender (konfigurierbar) als Ubuntu daherkommende Linux Kubuntu steht in Sachen Firewall nicht schlecht da. Auch hier sind vor allem erfahrenere Anwender angesprochen.

Foto: COMPUTER BILD

Das auf Ubuntu aufsetzende

Kubuntu

bringt mit ufw dieselbe Firewall wie dessen technische Basis Ubuntu mit. Doch ist hier schon eine GUI ab Werk vorhanden: An die kommen Sie heran, wenn Sie im Startmenü des Betriebssystems den Begriff "Firewall" eingeben. Es handelt sich um eine andere GUI als gufw, siehe den Artikelabsatz oben.

Linux Fedora: Firewall

Die etwa in

Linux Fedora

enthaltene Firewall (firewalld) wartet mit einem "Panic Mode" auf. Aktivieren Sie ihn, wird Ihren Online-Client-Programmen die bestehende Internetverbindung entzogen.

Evorim Free Firewall und Portmaster

Eine nachinstallierbare Firewall für Windows, die es nur scheinbar auch für Linux (und für macOS) gibt, ist die

Evorim Free Firewall

. Versucht man, auf der Anbieter-Website einen Download für eine Nicht-Windows-Plattform zu tätigen, bekommt man den Hinweis angezeigt, dass sich die entsprechende Software-Version noch in einer Phase der Schwarmfinanzierung (Crowdfunding) befindet.

Eine nachinstallierbare Firewall für Windows und Linux, die für Linux tatsächlich bereitsteht, ist

Portmaster

. Die Anwendung basiert unter Windows auf der Bord-API WFP (Windows Filtering Platform) und unter Linux auf der Technik nfqueue. Als Nutzer von Linux Ubuntu etwa beziehen Sie von der Anbieter-Website eine Debian-DEB-Datei für die Installation.

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