Fünf Menschen wurden beim Brand im Hürtgenwald verletzt, die meisten von ihnen leicht. Landrat Nolten erklärt, wie die Lage vor Ort ist und welche Risiken noch bestehen.
Nach der Evakuierung des Ortsteils Gey könnten die betroffenen Menschen noch nicht zurück in ihre Häuser. Die Gebäude seien derzeit zwar nicht akut bedroht. Doch könnte der Wind gefährlich wechseln, erläuterte der Landrat. Die Betroffenen seien meist bei Verwandten und Freunden untergekommen. Auch sei eine Schule als Notunterkunft hergerichtet worden.
Kampf gegen Feuer soll in der Nacht weitergehen"Gey ist im Augenblick aus unserer Sicht sicher, solange eben kein entsprechender Windwechsel, kein starker Wind aufkommt", sagte der Landrat des Kreises Düren. Es sei eine reine Vorsichtsmaßnahme, dass es bei der Räumung bleibe.
Es seien zurzeit rund 400 Kräfte von Feuerwehr, Polizei, THW und dem Landesbetrieb Wald und Holz im Einsatz. Je nachdem, wie sich die Wetterlage und der Wind entwickelten, "werden wir dann an den unterschiedlichen Fronten auch in der Nacht angreifen", erklärte der Landrat weiter.
Die Fahrzeuge hätten eine Beleuchtung und das THW baue "Lichtbäume". Das Feuer sei an bestimmten Punkten eingedämmt. Die Hubschrauber könnten am Samstag wieder zum Einsatz kommen, bei Dunkelheit nicht fliegen.
Einsatzleiter: Unterstützung mit Ackergeräten hilft ungemeinEinsatzleiter Winfried Thelen ergänzte: Es gehe darum, ein Ausbreiten des Feuers auch in der Nacht zu verhindern. Der Brand im Hürtgenwald bestehe aus einer Mischung von Boden- und Wipfelfeuern, die sich immer wieder ausbreiteten oder Feuer krieche unter dem Boden weiter. Thelen hob die spontane Hilfe von Landwirten und Forstwirten hervor. Diese Unterstützung etwa mit Ackergeräten helfe ungemein.
Die Hubschrauber könnten am Samstag wieder zum Einsatz kommen. Bei Dunkelheit könnten sie nicht fliegen. "Also den Wald kriegen wir nicht gelöscht ohne Helikopter oder ohne Wasser aus der Luft", betonte Thelen. Hauptaugenmerk sei im Moment, ein Ausbreiten des Feuers zu verhindern.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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