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Frankreich: Emmanuel Macron garantiert harte Strafen nach PSG-Randale

Дата публикации: 31-05-2026 23:12:00

»Das ist kein Fußball, das ist kein Sport«: Mit scharfen Worten verurteilt Frankreichs Präsident die Ausschreitungen nach dem Sieg von PSG in der Champions League. Im Fokus stehen die vielen verletzten Polizeikräfte.

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Dabei kündigte er ein hartes Vorgehen als Reaktion an. »Das ist kein Fußball, das ist kein Sport, das ist nicht, was wir lieben. Wir werden gegenüber denjenigen, die erwischt wurden, kompromisslos sein«, sagte Macron der Nachrichtenagentur AP zufolge. »Wir wollen nicht, dass sich dies wiederholt. Es ist vorbei. Wir haben genug. Das muss ein Ende haben.«

Einer Zwischenbilanz von Innenminister Laurent Nuñez zufolge wurden landesweit inzwischen rund 780 Menschen festgenommen, darunter etwa 480 allein in Paris. Zudem wurden 57 Polizisten bei den Einsätzen verletzt. Im Vergleich zu einem ähnlichen Vorjahresevent entspricht dies einem Anstieg von rund 30 Prozent. Die Behörden gehen davon aus, dass sich die Zahlen im Laufe der weiteren Auswertungen noch verändern könnten.

Das Team wurde am Tag nach dem Finalsieg über den FC Arsenal in Budapest nahe dem Eiffelturm wieder in Paris empfangen. Zahlreiche Anhänger versammelten sich Berichten zufolge friedlich am Champ de Mars und bejubelten das Team um Kapitän Marquinhos und Trainer Luis Enrique.

Am Abend zuvor kam es in rund 15 Städten zu Zwischenfällen, es gab Plünderungen in Rennes, Straßburg, Clermont-Ferrand und Grenoble. »Es gab feierliche Demonstrationen, die von einer Reihe von Ausschreitungen begleitet waren, was der Situation entspricht, die wir erwartet und daher vorausgesehen hatten. Diese Ausschreitungen sind absolut inakzeptabel«, erklärte Nuñez.

Krawalle auf den Champs-Élysées

Besonders rund um den Prachtboulevard Champs-Élysées, wo sich Tausende Menschen versammelt hatten, war die Lage eskaliert: Vermummte Personen und Einsatzkräfte gerieten mehrfach aneinander, Wurfgeschosse und Tränengas wurden eingesetzt. Auf Videos in den sozialen Medien ist zu sehen, wie Autos brennen, Barrikaden errichtet und Feuerwerkskörper auf Menschen gefeuert werden.

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Im Parc des Princes wurde das Spiel aus Budapest per Public Viewing übertragen. Nach Angaben der französischen Medien war das Stadion nahezu vollständig gefüllt und bot Platz für etwa 40.000 Zuschauer. Rund 8000 Polizisten waren in Paris im Einsatz, landesweit insgesamt 22.000.

Die Szenen erinnerten an die Ausschreitungen nach dem Champions-League-Triumph im Vorjahr. Damals gab es zwei Tote, knapp 200 Verletzte sowie 559 Festnahmen. Die Behörden zählten zudem knapp 700 Brände, insbesondere von Autos. Krawalle am Rande der Feiern gab es besonders in Paris.

Der FC Arsenal würgt die Pariser Offensivwucht ab, Kai Havertz trifft – und doch reicht es nicht zum ersten Champions-League-Titel für die Gunners. Luis Enriques PSG-Team baut sich ein Denkmal auf dem Elfmeterpunkt. Der Spielfilm zum Finale hier .

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