PolitikAls Tochter von US-Präsident Donald Trump mag es Ivanka Trump gewöhnt sein, dass sich ihr jede Tür öffnet - eine bleibt der Präsidententochter jedoch trotz Vitamin B verschlossen....
Wer den amtierenden US-Präsidenten Donald Trump zum Vater und ein Millionenvermögen auf dem Konto hat, dem dürften alle Türen offenstehen - Ivanka Trump bekommt nun jedoch am eigenen Leib zu spüren, dass diese Annahme ein Trugschluss ist. Doch die Präsidententochter ist nicht allein: Auch ihr Ehemann Jared Kushner und Amazon-Milliardär Jeff Bezos müssen draußen bleiben.
Ivanka Trump und Ehemann Jared Kushner brüsk abgewiesen - kein Zugang zu exklusivstem Privatclub der USAWie einem aktuellen Beitrag von "Raw Story"und dem "Wall Street Journal" zu entnehmen ist, sind Ivanka Trump, Jared Kushner und Amazon-Boss Bezos mit einer schroffen Abfuhr vor den Kopf gestoßen worden. Das schwerreiche Trio wollte sich nämlich einen Luxustraum erfüllen und eine Mitgliedschaft im "Indian Creek Country Club" in Miami erlangen, der als der wohl exklusivste Privatclub der USA gilt. Doch allein ihr prall gefülltes Bankkonto und beste Beziehungen reichten nicht aus: Die jahrhundertealte Institution auf einer 121 Hektar großen Insel, die den Spitznamen "Billionaire Bunker" trägt, verweigerte dem Ehepaar Trump-Kushner ebenso wie Jeff Bezos die Aufnahme.
Donald-Trump-Tochter muss draußen bleiben: "Indian Creek Country Club" weist Ivanka und Ehemann abTrotz Immobilienbesitz auf der Insel, prominenter Fürsprache und Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe blieben die Tore des Clubs für Ivanka Trump und Ehemann Jared verschlossen. Doch aufgeben kommt für die Abgewiesenen offenbar nicht infrage – stattdessen greifen sie zu immer kreativeren Strategien.
Ivanka Trump und Jared Kushner bei exklusiver Party mit breiter Ablehnung gedemütigtDie Zurückweisung fiel dabei alles andere als subtil aus. Kushner und Ivanka Trump besitzen ein rund 5.100 Quadratmeter großes Grundstück auf Indian Creek Island und hatten sich sogar die Unterstützung von Mary Anne Shula gesichert – der Witwe der legendären Dolphins-Trainerikone Don Shula. Doch als das Paar zur Einweihungsfeier seines neuen Anwesens lud, machte sich gerade einmal die Hälfte des Club-Vorstands die Mühe zu erscheinen. Ein unmissverständliches Zeichen.
Auch Jeff Bezos erging es nicht besser: Der Amazon-Gründer steckte rund 234 Millionen Dollar in gleich drei Immobilien auf der Insel. Sechs Monate nachdem er im Februar persönlich bei der Dock-Party des Clubs Kontakte knüpfte, wartet er noch immer vergeblich auf eine Einladung. Selbst Goldman-Sachs-Chef David Solomon musste sich gegen eine organisierte Petition wehren, bevor er schließlich aufgenommen wurde.
Ivanka Trumps Ehemann will Aufnahme in exklusiven Club mit Tricks erreichenKushner hat inzwischen einen unkonventionellen Hebel gefunden, um die Clubtüren doch noch aufzubrechen: Er kümmert sich um die Kanalisation. Der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump sicherte sich einen Sitz im Gemeinderat von Indian Creek Village – einem eigenständigen Verwaltungsgremium, das unabhängig vom Country Club agiert. Von dort aus fädelte er eine Vereinbarung ein, um das altersschwache Abwassersystem der Insel zu sanieren. Die maroden Leitungen hatten über Jahre hinweg Fäkalien in die Biscayne Bay gespült. Teil des ausgehandelten Kompromisses: Eine neue Abwasserpumpstation, die ausgerechnet direkt gegenüber von Kushners eigenem Anwesen errichtet werden soll. Wer bereit ist, eine Kläranlage vor der eigenen Haustür zu akzeptieren, meint es offensichtlich ernst mit seinem Aufnahmeantrag.
Ivanka Trump will Ablehnung nicht akzeptieren und setzt auf HartnäckigkeitWährend Kushner den Umweg über kommunale Infrastrukturpolitik nimmt, setzt Ivanka Trump auf die klassische Variante der gesellschaftlichen Annäherung. Sie spielt regelmäßig Golf mit bestehenden Clubmitgliedern und lässt sich bei Veranstaltungen des Country Clubs blicken. Die Doppelstrategie scheint Wirkung zu zeigen: Einer Person zufolge, die mit der Haltung des Clubs vertraut ist, rückt das Paar durch sein politisches und soziales Manövrieren tatsächlich näher an eine Aufnahme heran. Ob der "Billionaire Bunker" seine Tore am Ende wirklich öffnet, bleibt abzuwarten – doch eines steht fest: Auf Indian Creek Island reichen weder ein Vermögen noch ein berühmter Nachname, um automatisch dazuzugehören.
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loc/news.de/stg