Neun Monate war die USS Pinckney unterwegs. Nach Einsätzen im Pazifik und in Nahost kehrt der Zerstörer in die USA zurück.
Neun Monate war die USS Pinckney unterwegs. Nach Einsätzen im Pazifik und in Nahost kehrt der Zerstörer in die USA zurück.
Die USS Pinckney ist nach neun Monaten auf See in ihren Heimathafen zurückgekehrt. Der US-Lenkwaffenzerstörer war im Indopazifik und im Nahen Osten im Einsatz. Dabei legte er mehr als 48.000 Seemeilen (etwa 88.900 Kilometer) zurück. Das Kriegsschiff stoppte während der US-Blockade gegen iranische Häfen elf Handelsschiffe.
Darüber berichtet das argentinische Fachmagazin „Zona Militar“. Demnach lief das Schiff am 9. August wieder in die Marinebasis San Diego ein, nachdem es seit dem 25. November 2025 unterwegs gewesen war.
Zu Beginn fuhr die USS Pinckney im Westpazifik. Dort sollte die Besatzung Partnerschaften in der Region stärken. Bei einem planmäßigen Halt in Singapur reparierte und wartete die Crew das Schiff an Bord selbst. Danach ging es für den Zerstörer in den Nahen Osten. Er beteiligte sich an den Angriffen der USA und Israels gegen den Iran.
Während der Seeblockade gegen iranische Häfen fing die USS Pinckney zusammen mit dem Hubschrauberkommando HSM-37 gezielt Schiffe ab. Elf Handelsschiffe mussten dabei Anordnungen des Kommandos befolgen. Die Blockade begann am 13. April. Einige Wochen später verstärkte der atomgetriebene Flugzeugträger USS Abraham Lincoln den Verband. Das schränkte den Schiffsverkehr von und nach Iran zusätzlich ein.
Die USS Pinckney ist laut „Zona Militar“ der erste modernisierte Zerstörer der Arleigh-Burke-Klasse in der Version Flight IIA mit dem Programm „Modernisierung 2.0“. Zu den neuen Systemen zählt die Elektronikausrüstung AN/SLQ-32(V)7 mit dem Paket Sewip Block 3. Diese Technik soll anfliegende Anti-Schiffs-Raketen stören können.
Im März feuerte die USS Pinckney Marschflugkörper vom Typ Tomahawk auf Ziele im Iran ab. Videos davon verbreitete das US-Zentralkommando. Damit absolvierte erstmals ein modernisiertes Kriegsschiff der US-Navy mit dieser neuen Elektronikausstattung einen Kampfeinsatz.
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Während des Einsatzes absolvierte die Besatzung 534 Flugstunden mit ihren Bordhubschraubern. Zudem erhielt die USS Pinckney 24 Mal Treibstoff und Nachschub direkt auf See.
Kommandant Timothy DeVall lobte seine Besatzung zum Abschluss des Einsatzes. „Die Besatzung der Pinckney hat auf jeden Auftrag mit Professionalität, Widerstandskraft und unerschütterlichem Einsatz reagiert“, sagte der Fregattenkapitän.