Vor dem Start des gemeinsamen US-südkoreanischen Militärmanövers verschärft Nordkorea den Ton. Pjöngjang kündigt eine entschlossene Reaktion an und könnte weitere Raketentests durchführen.
Vor dem Start des gemeinsamen US-südkoreanischen Militärmanövers verschärft Nordkorea den Ton. Pjöngjang kündigt eine entschlossene Reaktion an und könnte weitere Raketentests durchführen.
Nordkorea verschärft vor einem gemeinsamen Militärmanöver der USA und Südkoreas den Ton. Das Außenministerium in Pjöngjang droht mit einer entschlossenen Reaktion und bezeichnet die bevorstehende Übung als Vorbereitung auf einen Angriffskrieg.
Die US-amerikanischen und südkoreanischen Streitkräfte beginnen am Montag die elftägige Übung „Ulchi Freedom Shield“. Beide Staaten erklären, das Manöver diene der Verteidigungsbereitschaft und habe einen ähnlichen Umfang wie in den vergangenen Jahren, berichtet die „Associated Press“.
Nordkorea wirft den Verbündeten vor, die regionale Sicherheitslage mit der Übung weiter zu verschärfen. Nach Angaben der AP erklärte das Außenministerium, auf eine neue Bedrohung werde das Land mit einer entsprechend verstärkten Abschreckung reagieren.
Welche konkreten Maßnahmen Nordkorea plant, ließ die Regierung offen. Die Äußerungen gelten laut dem Bericht allerdings als Hinweis darauf, dass Pjöngjang in den kommenden Tagen weitere Waffentests durchführen könnte.
In der vergangenen Woche hatten Nachbarstaaten zwei Starts ballistischer Raketen vor der Ostküste Nordkoreas registriert. Pjöngjang äußerte sich bislang nicht offiziell zu den Starts, Experten halten es jedoch für möglich, dass sie mit den bevorstehenden Militärübungen zusammenhängen oder der Weiterentwicklung nordkoreanischer Waffen dienen.
Die USA und Südkorea wollen während des Manövers unter anderem gemeinsame Einsätze unter schwierigen Bedingungen trainieren. Nach Angaben des US-Militärs gehören auch Schießübungen zur Erprobung gemeinsamer Zielerfassung und Bewegungen sowie die Überquerung von Gewässern zum Programm.
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Seit dem Scheitern seiner Gespräche mit Donald Trump im Jahr 2019 hat Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un den Ausbau des Atomwaffenprogramms weiter vorangetrieben. Angebote aus Washington und Seoul für eine Wiederaufnahme der Gespräche hat Kim Jong Un bislang nicht angenommen, berichtet „AP“.
Gleichzeitig hat Pjöngjang seine Zusammenarbeit mit Russland ausgebaut. Nordkorea liefert Soldaten und Munition für den russischen Krieg gegen die Ukraine und erhält dafür wirtschaftliche und militärische Unterstützung.
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