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SunEnergyXT bringt Nachrüstspeicher

Дата публикации: 13-08-2026 14:40:00

Mit dem 500 PRO AC Core bringt SunEnergyXT einen Batteriespeicher für bestehende Solaranlagen auf den Markt. Die Nachrüstung ist ohne Austausch des PV-Wechselrichters möglich, Erweiterungsoptionen sind bereits an Bord.

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Batteriespeicher für bestehende PV-AnlagenSunEnergyXT bringt Nachrüstspeicher

SunEnergyXT will Besitzern älterer PV-Anlagen den Einstieg in die Stromspeicherung erleichtern.

Foto: SunEnergyXT

Mit dem 500 PRO AC Core bringt SunEnergyXT einen Batteriespeicher für bestehende Solaranlagen auf den Markt. Die Nachrüstung ist ohne Austausch des PV-Wechselrichters möglich, Erweiterungsoptionen sind bereits an Bord.

Wer eine ältere Solaranlage besitzt und den Strom speichern will, braucht keinen neuen PV-Wechselrichter zu kaufen: Ein

AC-Speicher

lässt sich an der bestehenden PV-Anlage nachrüsten. Das gilt auch für den Batteriespeicher SunEnergyXT 500 PRO AC Core, den der Hersteller jetzt zum Vorbestellen anbietet.

Balkonkraftwerk-Speicher im Überblick

5 Kilowattstunden zum Start, bis zu 90 kWh möglich

Die Basiseinheit kombiniert einen Lithium-Eisenphosphat-Akku (LFP) mit 5 kWh Kapazität und einen bidirektionalen Wechselrichter mit 2.400 Watt Leistung. Das System lässt sich laut Hersteller schrittweise ausbauen: Mit bis zu fünf Zusatzspeichern wächst ein Kopfspeicher von 5 auf 30 kWh. Werden bis zu zwei weitere Kopfspeicher samt Erweiterungen ergänzt, sind insgesamt bis zu 90 kWh Speicherkapazität und 7,2 kW Ausgangsleistung möglich.

Für typische Einfamilienhäuser klingt diese Zahl allerdings überdimensioniert. Die meisten Heimspeicher liegen heute zwischen 5 und 15 kWh. Ein Ausbau auf 90 kWh dürfte daher eher für sehr große Haushalte, Mehrfamilienhäuser oder gewerbliche Anwendungen relevant sein. Wie wirtschaftlich ein solches System in der Praxis ist, hängt stark vom individuellen Stromverbrauch ab.

PV-Anschlüsse bereits eingebaut – aber gesperrt

Ungewöhnlich ist ein anderes Detail: Der AC Core enthält Hardware für den Anschluss zusätzlicher Solarmodule, die entsprechenden PV-Eingänge sind jedoch ab Werk deaktiviert und müssen später per Software freigeschaltet werden. Dafür dürfte eine zusätzliche Gebühr anfallen. Technisch erinnert das stark an den von uns getesteten

SunEnergyXT 500

, bei dem man die PV-Eingänge regulär nutzen kann.

Der Vorteil: Wer seine Anlage später erweitern möchte, benötigt nach Angaben des Herstellers keine zusätzliche Hardware. Kritiker könnten jedoch einwenden, dass Kunden für verbaute Technik bezahlen, die sie zunächst gar nicht nutzen dürfen. Zudem nennt SunEnergyXT bisher keine Preise für die spätere Freischaltung.

Cloud-frei nutzbar

Positiv fällt auf, dass sich der Speicher laut Hersteller lokal steuern lässt und keine Cloud-Anbindung voraussetzt. Auch die Integration in Home Assistant wird unterstützt. Das dürfte vor allem Technik-affine Nutzer freuen, die ihre Energiedaten nicht dauerhaft an externe Server übertragen möchten. Unterstützt werden verschiedene Smart-Meter-Lösungen, darunter Modelle von Shelly sowie bitShake.

Notstromfunktion inklusive

Für Stromausfälle besitzt das System eine integrierte Notstromsteckdose mit bis zu 2.400 Watt Leistung. Im USV-Betrieb soll die Umschaltung innerhalb von maximal zehn Millisekunden erfolgen. Außerdem verspricht SunEnergyXT eine wetterfeste Bauweise nach IP65 für die Außenmontage und zehn Jahre Garantie bei mindestens 10.000 Ladezyklen.

Preise und Verfügbarkeit

Der SunEnergyXT 500 PRO AC Core adressiert ein echtes Problem: Viele Besitzer älterer Solaranlagen möchten einen Speicher nachrüsten, ohne den vorhandenen Wechselrichter auszutauschen. Die AC-Kopplung macht genau das möglich. Inzwischen hat der Hersteller auch die Preise genannt: Der Kopfspeicher mit 5 kWh Kapazität kostet zum Marktstart 1.149 Euro, Erweiterungsmodule werden mit jeweils 999 Euro angeboten. Der

SunEnergyXT 500 PRO AC Core

kann ab sofort über die Website des Herstellers vorbestellt werden.

Fazit

Der neue AC Core richtet sich gezielt an diese Nutzer und startet als reine AC-Lösung. Wer später zusätzliche Solarmodule direkt am Speicher anschließen möchte, kann die entsprechenden Funktionen per Firmware freischalten. Trotzdem bleibt die Frage, ob Kunden die Idee einer zunächst eingeschränkten, später kostenpflichtig erweiterten Hardware akzeptieren. Für Betreiber bestehender PV-Anlagen, die möglichst unkompliziert einen Speicher nachrüsten wollen, könnte der 500 PRO AC Core dennoch eine interessante Alternative zu etablierten AC-Speichern von Anbietern wie EcoFlow, Anker Solix oder Zendure sein.

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