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Samsung Galaxy A37 im Test: Gibt es ein besseres Samsung unter 300 Euro?

Дата публикации: 14-08-2026 09:08:00

Das Samsung Galaxy A37 wird in der A-Serie zwischen dem Top-Modell A57 und dem superbilligen A17 oft übersehen. Doch mittlerweile ist es so günstig, dass sich ein genauer Blick lohnt.

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Galaxy A37: Preiswertes Samsung mit großem Display, 5G, eSIM

Samsung Galaxy A37 im Test bei COMPUTER BILD.

Foto: Volkmar Otto

Das Samsung Galaxy A37 wird in der A-Serie zwischen dem Top-Modell A57 und dem superbilligen A17 oft übersehen. Doch mittlerweile ist es so günstig, dass sich ein genauer Blick lohnt.

Testfazit

Das Galaxy A37 bietet für einen recht günstigen Preis einen ausreichend schnellen Prozessor (identisch mit dem A56), einen großen und deutlich helleren Bildschirm als der Vorgänger und eine ordentliche Hauptkamera. Gegenüber dem A57 sind Kamera und Prozessor etwas schwächer und der Gehäuserand ist aus Kunststoff statt aus Alu.

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Pro

  • Sehr helles Display
  • Gute Kamera (sofern man nicht zoomt)

Kontra

  • 128-GB-Variante mit wenig Arbeitsspeicher
  • Prozessor etwas langsam

Das

Galaxy A57

überzeugte im Test mit einer ausgewogenen Leistung, hellem Bildschirm und dem neuen Prozessor Exynos 1680. Das Galaxy A37 aber ist billiger, selbst bei größeren Händlern wie Amazon, und ähnelt dem A57 auf den ersten Blick in wichtigen Punkten: Es hat ein 6,7-Zoll-OLED-Display, eine Glasrückseite mit drei Kamera-Linsen (eine Hauptkamera ebenfalls mit 50 Megapixeln) und einen Rahmen mit abgerundeten Ecken. Unterschiede gibt es im Detail: Der Rahmen des 37er-Modells ist aus Kunststoff, der Rand ums Display fällt hier ein wenig dicker aus und die Displaydiagonale von 6,7 Zoll ist bei der Betrachtung inklusive der zweiten Nachkommastelle minimal kleiner (6,65 Zoll gegenüber 6,73 Zoll beim A57). Funktional zunächst mal kein großer Unterschied. Aber wie sieht es mit der Technik im Inneren aus? Die Ergebnisse aus dem Testlabor verraten die Details.

Samsung Galaxy A37 5G bei Amazon

Galaxy A37 von vorn

Galaxy A37 von vorne: 6,7 Zoll OLED mit guter Helligkeit.

Foto: Volkmar Otto

Galaxy A37: Wie gut ist das Display?

Im A37 steckt ein Super-AMOLED-Display mit entsprechend hohen Kontrasten und starken Farben. Das Super-AMOLED+ des A57 wirkt noch etwas prägnanter, da die Touch-sensible Schicht hier direkt im Bildschirm integriert und nicht als zusätzliche Schicht aufgebracht ist. Doch bei den Kern-Messwerten zeigt das A37 im Labor keine Schwächen: Die SDR-Helligkeit ist mit 1.726 Candela pro Quadratmeter (cd/m2) kaum schlechter als beim A57 (1.810 cd/m2). Wichtig: Das A37 beseitigt eine große Schwäche des Vorgängers

Galaxy A36

bei der Farbdarstellung: Im erweiterten Farbraum DCI-P3 etwa werden jetzt Farben zu 98,5 Prozent perfekt abgebildet, ein großer Schritt gegenüber den 85,8 Prozent beim A37 – und sogar besser als beim A57 (97,6 Prozent). Ruckelfreie Darstellung mit bis zu 120 Hertz ist möglich, nur die extreme Variabilität teurer LTPO-Displays wie etwa im S26 Ultra fehlt – aber das ist auch beim A57 nicht anders. Nach unten kann sich die S-Klasse bis auf 1 Hertz herunterfahren, die A-Serie nur bis 60 Hertz. Auch auf eine starke Entspiegelung oder ein Blickschutz-Display muss man in der A-Serie verzichten, doch beides gibt es auch in der S-Serie nur im

Samsung Galaxy S26 Ultra

.

Galaxy A57 vs. A37

Galaxy A57 vs. A37: ähnliche große OLED-Bildschirme, beim A37 aber eingerahmt von Kunststoff.

Foto: COMPUTER BILD

Exynos 1480: Zwei Jahre alter Prozessor

Beim Prozessor speist Samsung das A37 mit dem Exynos 1480 ab, den man schon zwei Jahre vorher im Galaxy A55 sehen konnte. Der ist spürbar langsamer als der brandneue Exynos 1680 im A57, aber vor allem bei der KI-Performance etwas schneller als der Snapdragon 6 Gen 3 im Vorgänger A36. Die KI-Funktionen sind im A37 weniger opulent als in der S-Serie, aber Google-Funktionen wie "Circle to Search" und das tief integrierte Gemini sind natürlich dabei. Der Arbeitsspeicher bleibt bei maximal 8 Gigabyte in der 256 GB-Variante. Die 128-GB-Variante kommt sogar nur mit 6 GB RAM, das kann speicherhungrige Apps schon deutlich ausbremsen. WLAN verharrt bei Wifi 6 – anders als das A57 bekommt das A37 auch nicht die neuere 6-Gigahertz-WLAN-Frequenz. 5G ist natürlich drin, inklusive eSIM-Option. Bluetooth bleibt bei 5.3, aber inklusive der Auracast-Funktion, mit der man eigene Musik an mehrere Teilnehmende aussenden oder sich radioähnlich in eigene Bluetooth-Kanäle einklinken kann, etwa für Ansagen in bestimmten Sprachen.

Galaxy A37 von hinten

Galaxy A37 von hinten: Blick auf die Triple-Camera.

Foto: Volkmar Otto

Kamera-Test: Der neue Sensor bringt es

Bei der Kamera-Ausstattung (Ultraweitwinkel, Hauptkamera, Makro) profitiert das A37 offensichtlich von der neuen Hauptkamera. Samsung verbaut hier einen 50-Megapixel-Sensor mit ähnlich großen Sensorpixeln wie im A56 und A57 ein (1 µm statt 0,8 µm im A36). Außerdem wurde die Bildverarbeitung verbessert. Unterm Strich ergibt sich so im Labor ein deutlich messbarer Fortschritt gegenüber dem Vorgänger A36: Bilder sind detailreicher und zeigen gute Farben, selbst bei wenig Licht. Die Zoom-Qualität ist bei zweifacher Vergrößerung gut, darüber hinaus okay. Wer mehr will, muss dann schon zum S26 Ultra greifen. Selfies sind gut, wie schon beim Vorgänger.

Galaxy A37: Kamera-Beispiel (Hauptkamera)

Galaxy A37: Kamera-Beispiel (Hauptkamera im Standardmodus).

Foto: COMPUTER BILD

Galaxy A37: Kamera-Beispiel mit 10 x Zoom

Galaxy A37: Kamera-Beispiel mit 10-fach-Zoom.

Foto: COMPUTER BILD

Selfie-Aufnahme mit der Frontkamera des Galaxy A37

Selfie-Aufnahme mit der Frontkamera des Galaxy A37.

Foto: COMPUTER BILD

Überraschung im Akku-Test

Der Akku hat eine Kapazität von 5.000 Milliamperestunden (mAh), wie bei den meisten A-Modellen seit Jahren. Doch im Test der Akkulaufzeit gab es eine Überraschung: Mit 14 Stunden und 3 Minuten fällt sie rund zweieinhalb Stunden länger aus als beim Vorgänger A36 (13:36 Std.) und ist damit fast genauso lang wie beim A57. Offensichtlich hat Samsung einen Weg gefunden, seine Handys effektiver laufen zu lassen. Die Ladeleistung liegt mit 45 Watt am oberen Ende im Samsung-Universum, ähnlich wie schon der Vorgänger. Nach 15 Minuten liegt der Akku bei 34 Prozent, ein kompletter Ladevorgang dauert 48 Minuten. Induktives Laden ist nicht möglich.

Galaxy A37 im Akku-Test

Galaxy A37 im Akku-Test: Hier löst ein Roboterfinger so lange diverse Anwendungen und Nutzungsszenarien aus, bis der Akku geleert ist.

Foto: COMPUTER BILD

Galaxy A37: Preis, Release

Der Verkaufsstart des Galaxy A37 war der 10. April 2026. Gemessen am UVP ist das Galaxy A37 im Einstieg 50 Euro teurer als der Vorgänger A36. Die Preise:

  • Galaxy A37 mit 128 GB (6 GB RAM): 429 Euro
  • Galaxy A37 mit 256 GB (8 GB RAM): 519 Euro

Schon rund einen Monat nach Verkaufsstart sind die realen Ladenpreise um mehr als 100 Euro gepurzelt, die 128-GB-Variante gab es zum Veröffentlichungszeitpunkt schon für unter 250 Euro.

Die besten Samsung-Handys bis 300 Euro

Samsung Galaxy A-Serie 2026: Erster Praxis-Eindruck

Samsung Galaxy A-Serie 2026: Erster Praxis-Eindruck

Foto: COMPUTER BILD

Fazit: Samsung Galaxy A37 im Test

Das Galaxy A37 überzeugte im Test vor allem mit einer starken Akkulaufzeit und legt bei Display und Kamera ordentliche Ergebnisse vor. Nachdem sich die realen Preise weit genug vom eher fiktiven UVP entfernt haben, ist klar: Das Galaxy A37 ist derzeit das beste Samsung-Handy unter 300 Euro. Eine Schwäche bleibt aber der recht langsame Prozessor. Zudem ist der Arbeitsspeicher in der 128-GB-Einstiegsvariante etwas knapp bemessen. Es lohnt sich also, auch nach günstigen Angeboten für das Galaxy A57 Ausschau zu halten – denn das reagiert deutlich flüssiger und ist oft nur rund 50 Euro teurer.

So testet COMPUTER BILD Smartphones

Christian Just

Für COMPUTER BILD testet

Christian Just

, Ressortleiter Telekommunikation & Internet

Testmethodik

Unter Laborbedingungen und mit zertifizierten, vergleichbaren Prüfmethoden blicken wir im Smartphone-Test besonders auf Kamera, Akku- und Ladeleistung, Arbeits- und Bedientempo, Ausstattung und den Bildschirm. Geht es etwa um die Kamera, schauen wir uns mehr als 1.000 Messwerte zu Auflösung, Bildschärfe und Farbtreue an. Ein Roboterarm beschäftigt das Testgerät über Stunden hinweg automatisch, um die Akkulaufzeit genau zu messen. Aufwendige 3D-Anwendungen bringen den Prozessor an die Grenzen, und ein Tauchgang in der Wasserröhre zeigt, wie wasserdicht das Gerät wirklich ist.

Wie wir Smartphones im Detail testen, lesen Sie hier

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