Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Bürgermeister spioniert Sekretärin aus – 7200 Euro Strafe

Дата публикации: 04-08-2026 10:51:00

Ein Bürgermeister überwacht seine Sekretärin heimlich per Kamera – das Gericht verhängt eine Geldstrafe. Der Richter findet das „unglaublich“ und sorgt für eine Einigung mit dem Opfer.

Основное содержимое страницы с новостью.

Ein Bürgermeister überwacht seine Sekretärin heimlich per Kamera – das Gericht verhängt eine Geldstrafe. Der Richter findet das „unglaublich“ und sorgt für eine Einigung mit dem Opfer.

Nach der Bespitzelung seiner Sekretärin mit einer Videokamera ist ein früherer Bürgermeister aus Oberbayern zu einer Geldstrafe von 7200 Euro verurteilt worden. Das Landsberger Amtsgericht verurteilte den 36-Jährigen zu 90 Tagessätzen zu je 80 Euro und blieb damit knapp unter der Grenze, nach der man als vorbestraft gilt. 

Amtsgerichtsdirektor Alexander Kessler sprach im Urteil von einem „unglaublichen Vorgang“. Er machte klar, dass dieses Strafmaß nur durch den kurz zuvor noch abgeschlossenen Täter-Opfer-Ausgleich möglich geworden sei. Sonst hätte der ehemalige Kommunalpolitiker deutlich mehr Tagessätze zu erwarten gehabt. Der Angeklagte hat sich verpflichtet, an seine frühere Mitarbeiterin 10.000 Euro Schmerzensgeld zu zahlen.

Ein Jahr lang Kamera unter dem Schreibtisch

Der damalige Bürgermeister von Reichling hatte im Zimmer seiner Mitarbeiterin eine Kamera unter dem Schreibtisch angebracht, mit der er jederzeit die Frau sowie Besucher und Telefonate überwachen konnte. Bild und Ton konnte er sich auf sein Handy streamen lassen, teilweise fertigte er Aufnahmen an. 

Nach einem Jahr flog die Spitzelaktion im Oktober 2025 auf, die Polizei durchsuchte das Rathaus und die Wohnung des Bürgermeisters. Infolge des Skandals verzichtete der 36-Jährige nach einer Amtszeit auf eine weitere Kandidatur bei der Kommunalwahl im März.

Der Ex-Bürgermeister hatte ein Geständnis abgelegt und erklärt, dass seine Mitarbeiterin einen politischen Konkurrenten unterstützt habe. Deswegen sei von Anfang an kein Vertrauen da gewesen. Er habe den Eindruck gehabt, dass sein Vorzimmer „Treffpunkt der Opposition“ gewesen sei. Deswegen habe er die Kamera angebracht. „Das war falsch“, betonte er. 

Sein Verhalten sei eines Bürgermeisters nicht würdig gewesen. Er entschuldigte sich bei seiner Sekretärin und den Bürgern in der 1700-Seelen-Gemeinde.

dpa

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1Суд назначил штраф замдиректора фирмы за взятку экс-главе района Оренбургской области0024-05-2021
2Посредницу передачи взятки в комитет по рекламе мэрии Новосибирска приговорили к штрафу0024-09-2021
3Мэра Смоленска оштрафовали за препятствия при проверке использования бюджета0010-12-2018
4Суд оштрафовал сотрудника СПбГУ, установившего камеру в женском туалете вуза0009-02-2023
5Жительницу Махачкалы оштрафовали за скрытую камеру в квартире возлюбленного0607-07-2026
6Экс-главу департамента мэрии Омска приговорили к 3 годам колонии за превышение полномочий0002-11-2020
7Суд оштрафовал на 5 тыс. рублей чиновника, оскорбившего красноярцев0029-10-2021
8Суд в Приамурье арестовал чиновницу, подозреваемую в превышении должностных полномочий0021-05-2021
9Жительница ЯНАО заплатит 15 тысяч рублей за пощечину сотруднице полиции013.3104-08-2026

Классификация: . Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 9. Тональность: 0. Информативность: 10.39. Источник: rss.focus.de.