Die Betreiber eines Grillhauses in Wien sollen einen nahezu blinden Gast um fast 5000 Euro gebracht haben. Der 71-Jährige hatte das Geld für seine Beerdigung gespart.
Die Betreiber eines Grillhauses in Wien sollen einen nahezu blinden Gast um fast 5000 Euro gebracht haben. Der 71-Jährige hatte das Geld für seine Beerdigung gespart.
Ein nahezu blinder, aber noch weitgehend selbstständiger 71-Jähriger, soll in einem Grillhaus in Wien in Österreich innerhalb von zwei Wochen siebenmal zu hohe Beträge abgebucht bekommen haben. Insgesamt seien ihm laut eigener Darstellung 4933,33 Euro verrechnet worden – Geld, das er über Jahre für seine Beerdigung gespart hatte. Über den Fall berichtet die „Kronen-Zeitung“.
Der 71-Jährige bemerkte die auffälligen Abbuchungen demnach erst Wochen später, als er gemeinsam mit einem Helfer seine Kontoauszüge kontrollierte.
Die Betreiber erklärten die hohen Summen zunächst mit technischen Problemen oder einem Vertippen auf den „kleinen Tasten“. Auf den Kontoauszügen sei jedoch zu sehen gewesen, dass bei den Zahlungen willkürliche Summen eingegeben wurde. Innerhalb von zwei Wochen seien die Beträge immer höher geworden.
Nach einer Konfrontation mit der Familie des 71-Jährigen wurde laut „Heute“ offenbar nur ein Teil des Schadens zurückerstattet. Die Betreiber weisen eine Schuld nicht eindeutig zurück, berufen sich auf die Unschuldsvermutung und machen widersprüchliche Angaben zu den verantwortlichen Firmen und Mitarbeitenden.
Wenn ein Restaurant zu viel Geld abbucht, sollte man sofort die Leitung des Lokals kontaktieren und eine Klärung fordern. Dies sollte man beachten:
Auch in einem Restaurant in Italien fühlte sich gerade erst eine Frau abgezockt. Wie die italienische Zeitung „Il Mattino“ berichtet, entdeckte Carlotta R. nach einem Abendessen in Forte dei Marmi (Provinz Lucca) einen ungewöhnlichen Posten auf ihrer Rechnung. Die gut 48 Euro wurden als „freiwilliger Beitrag von 10 Prozent“ ausgewiesen.
Auf telefonische Nachfrage erklärte ihr das Personal, dass es sich dabei um ein automatisch hinzugefügtes Trinkgeld handle. Demnach akzeptiere ein Gast diese Abbuchung stillschweigend, solange dieser die Quittung nicht vor dem Bezahlen genau prüfe.
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