Zur Tötung des mutmaßlichen CSD-Attentäters bleibt die Bundesregierung vage, bei Nord Stream mauert das Kanzleramt – und bei Außenminister Wadephul wird es plötzlich satirisch.
Die Regierungspressekonferenz vom 27. Juli stand im Zeichen zweier Großereignisse – des mutmaßlichen Terroranschlags am Rande des Berliner Christopher Street Day und der dramatischen Waldbrände in Südeuropa – sowie des Kabinettsumbaus. Doch auch abseits dieser dominierenden Themen offenbarten die Antworten der Regierungssprecher auf Fragen dieser Zeitung zum Nord-Stream-Anschlag, zum Einsatz minderjähriger V-Leute durch den Verfassungsschutz und zu gewagten Äußerungen des amtierenden Außenministers gegenüber dem ZDF bemerkenswerte Leerstellen und Widersprüche.