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„Eine große Verantwortung“: Sven Willig soll bei der DJK für Kontinuität sorgen

Дата публикации: 11-08-2026 14:52:00

Volleyball, Regionalliga. Der 31-jährige Sven Willig geht als neuer Cheftrainer der DJK Schwäbisch Gmünd in die Saison. Neben dem sportlichen Erfolg stehen für ihn vor allem die Entwicklung der Mannschaft und die Athletik im Vordergrund.

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Stand: 11.08.2026, 16:52 Uhr

Von: Jan-Philipp Strobel

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Die Volleyballerinnen der DJK Gmünd starten mit einem Auswärtsspiel beim TV Rottenburg in die neue Saison.

Die Volleyballerinnen der DJK Gmünd starten mit einem Auswärtsspiel beim TV Rottenburg in die neue Saison. © Jan-Philipp Strobel

Volleyball, Regionalliga. Der 31-jährige Sven Willig geht als neuer Cheftrainer der DJK Schwäbisch Gmünd in die Saison. Neben dem sportlichen Erfolg stehen für ihn vor allem die Entwicklung der Mannschaft und die Athletik im Vordergrund.

Schwäbisch Gmünd. Nach einer Saison mit wechselnden Lösungen auf der Trainerposition beginnt bei den Regionalliga-Volleyballerinnen der DJK Schwäbisch Gmünd eine neue Phase. Sven Willig hat die Mannschaft übernommen und soll an der Seitenlinie wieder für klare Strukturen und Kontinuität sorgen. Dem 31-Jährigen ist bewusst, welche Aufgabe ihn in Schwäbisch Gmünd erwartet. „Es ist eine große Verantwortung, die Mannschaft zu übernehmen“, sagt Willig.

Kein Unbekannter in der Region

Ganz unbekannt ist ihm die Region allerdings nicht. Der in Fellbach wohnende Pannenhelfer war bereits als Trainer bei der SG MADS Ostalb tätig. Weitere Stationen führten ihn unter anderem zum SV Fellbach und zum TV Cannstatt. Seine größten Erfahrungen sammelte er bislang in der Arbeit mit Nachwuchsmannschaften. „Ich komme ja vor allem aus dem Jugendbereich, daher wird es auch für mich eine neue Herausforderung.“

Ausgangslage ist positiv

Die Ausgangslage bei der DJK schätzt Willig positiv ein. Nach mehreren Veränderungen stehen dem Team auch einige neue Spielerinnen zur Verfügung. Mit Sina Maunz von der TSG Eislingen, Zuspielerin Meike Köpfer von der SG Weiler/Rems und Außenangreiferin Tabea Willmann von der TG Biberach hat sich die Mannschaft auf mehreren Positionen verstärkt. „Wir sind mit dem Team gut aufgestellt und haben einen breiten Kader“, sagt Willig.

In der Vorbereitung ging es dem neuen Trainer jedoch nicht nur um spielerische Abläufe. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der körperlichen Verfassung der Spielerinnen. „Ich will vor allem an der Athletik arbeiten, diese ist nicht nur im Profibereich, sondern bereits in den hohen Amateurklassen wie der Regionalliga sehr wichtig und entscheidend.“

Einen wesentlichen Anteil daran hat Physiotherapeut und Athletiktrainer Marc Pall, der spezielle Athletikeinheiten mit der Mannschaft durchführt. Die Spielerinnen nahmen das intensive Programm nach Einschätzung des Trainers gut an. „Ich bin bislang mit der Vorbereitung sehr zufrieden. Die Mädels ziehen alle gut mit“, bilanziert Sven Willig.

Wie sieht das Saisonziel aus?

Eine konkrete Platzierung möchte der neue Coach nicht zum alleinigen Maßstab für die kommende Saison machen. Einen sportlichen Wunsch hat er dennoch: „Die Top Fünf wären schön.“ Wichtiger sei ihm zunächst aber die Entwicklung innerhalb des Teams. „Mir ist am wichtigsten, dass wir in der Mannschaft gut zusammenfinden und zusammenwachsen. Und dann sehen wir, wie weit es nach oben reicht.“

Langfristige Entwicklung

Damit richtet sich der Blick nicht nur auf Ergebnisse, sondern auch auf die längerfristige Entwicklung. Nachdem es auf der Trainerposition in den vergangenen Jahren immer wieder Wechsel gegeben hatte, könnte sich Willig gut vorstellen, über die anstehende Spielzeit hinaus bei der DJK zu arbeiten. Eine Zusammenarbeit für mehr als eine Saison sei aus seiner Sicht wünschenswert.

Auftakt ist auswärts

Zum Auftakt wartet auf Willig und seine Mannschaft gleich eine Auswärtsaufgabe. Am 4. Oktober gastieren die Gmünderinnen beim TV Rottenburg. Das erste Heimspiel folgt am 10. Oktober in der Straßdorfer Römersporthalle gegen die TG Biberach. Dann wird sich erstmals unter Wettkampfbedingungen zeigen, wie weit das neu formierte Team bereits zusammengewachsen ist.

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