Die Austria besiegte Beitar Jerusalem im Elfmeterschießen und steht im Play-off der Conference League. Dort wartet auf die Veilchen der portugiesische Verein Braga.
Die Reise der Austria durch Europa geht weiter. Die Veilchen setzten sich gegen Beitar Jerusalem mit 4:2 im Elfmeterschießen durch. Nach 90 und 120 Minuten war es 1:2 gestanden. Der nächste Gegner im Play-off der Conference League heißt Braga.
Die Austria begann mit breiter und frisch bedruckter Brust. Der neue Sponsor sollte den Veilchen mehr Biss verleihen. Die Anfangsminuten der Partie waren von Zweikämpfen geprägt. Die Veilchen probierten es diesmal mit der Viererkette von Beginn an, die hatte im Hinspiel gegen die Israelis in der zweiten Hälfte hervorragend funktioniert.
Die Austria war es auch, die die erste gefährliche Szene hatte. Hettwer scheiterte alleine vor dem gegnerischen Keeper – das hätte die Führung sein müssen (14.). Doch nach und nach übernahm das Team aus Jerusalem das Kommando, vorerst aber noch ohne dabei gefährlich zu werden.
Defensiv beschäftigtDie violette Defensive konnte sich nicht über Unterbeschäftigung beklagen. Nach vorne ging nicht viel. Die Möglichkeiten wären da gewesen, doch es schlich sich immer wieder ein ungenauer Pass, ein falscher Haken oder eine verkehrte Entscheidung ein.
Und so kam es, wie es kommen musste. Beitar erhöhte den Druck, die Veilchen bekamen den Ball nicht weg – und Atzili traf von der Strafraumgrenze sehenswert ins lange Eck (33.). Der Vorsprung aus dem Hinspiel war dahin. Und irgendwie konnte man sich zu diesem Zeitpunkt nicht vorstellen, dass die Austria ein Tor schießen könnte. Zu harmlos traten die Hausherren auf. Bestes Beispiel: Ein Schüsschen von Boateng aus eigentlich aussichtsreicher Position (38.).
Nach der Pause ging es ähnlich weiter. Die Austria harmlos, manchmal auch zu passiv, Beitar hingegen hellwach. So hielt sich die Überraschung in Grenzen, als Kalu vom Sechzehner volley zum 2:0 abstaubte (56.).

Beitar jubelte nach dem 2:0, am Ende feierten aber die Austrianer.
Doch abstauben, das kann doch die Austria auch, oder? Hettwer erkämpfte sich den Ball, scheiterte mit seinem Schuss jedoch am israelischen Keeper. Boateng stand goldrichtig und traf zum 1:2 (58.). Alles wieder auf Anfang. Dann hatte die Austria Glück, als Atzili nur die Stange traf (63.). Die Spannung stieg, das Niveau nicht unbedingt. Den Matchball, sprich Ausgleich, vergab Fischer – weil der Ball sich im Strafraum versprang (87.). Verlängerung.
Dort ging es der Austria oft zu schnell, die Veilchen hatten aber Glück, als Shua verfehlte (104.). Mit letzter Kraft und einer Parade von Sahin-Radlinger retteten sich die Wiener ins Elfmeterschießen. Markovic vergab, aber Fischer, Lee, Ranftl und am Ende Saljic behielten die Nerven und trafen zum 4:2 im Elfmeterkrimi.
kurier.at, gut | 13.08.2026, 23:19
| # | Наименование новости | Тональность | Информативность | Дата публикации |
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