Andrew Mountbatten-Windsor sorgt erneut für Wirbel: Berichte über eine mögliche Rückkehr und seine Zukunft im Königshaus setzen Charles unter Druck.
Stand: 14.08.2026, 18:13 Uhr
Andrew Mountbatten-Windsor sorgt erneut für Wirbel: Berichte über eine mögliche Rückkehr und seine Zukunft im Königshaus setzen Charles unter Druck.
London – Im britischen Königshaus sorgt Andrew Mountbatten-Windsor (66) erneut für Schlagzeilen. Der frühere Prinz Andrew soll sich laut eines „Express“-Berichts eine Rückkehr in den Kreis der Royal Family wünschen – trotz seines tiefen Falls und der anhaltenden Kontroversen um seine Verbindung zum inzwischen verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (1953–2019). Gleichzeitig stehen neue Berichte über seine mögliche Zukunft innerhalb der königlichen Familie im Raum.

Andrew, der Bruder von König Charles III., hat in den vergangenen Jahren nahezu sämtliche offizielle Privilegien verloren. 2025 wurden ihm nach erneuter Kritik auch seine verbliebenen königlichen Titel entzogen. Seitdem trägt er den Namen Andrew Mountbatten-Windsor. Im Februar 2026 wurde er zudem wegen des Verdachts auf Fehlverhalten im öffentlichen Amt festgenommen. Er kam anschließend wieder frei; die Ermittlungen laufen weiter.
Hoffnung auf ein königliches Begräbnis: Ex-Prinz Edward will zurück in den offiziellen Kreis der RoyalsNun sorgen Berichte für zusätzliche Unruhe. Der „Daily Mail“ zufolge soll Andrew trotz seines Ausschlusses aus dem offiziellen Kreis der Royals weiterhin auf staatlichen Planungen für ein königliches Begräbnis stehen. Die sogenannten „Bridge“-Pläne regeln im Voraus, welche hochrangigen Mitglieder der königlichen Familie im Todesfall eine zeremonielle Beisetzung erhalten. Demnach könnte Andrew einen Gottesdienst in der St.-Georgs-Kapelle auf Schloss Windsor bekommen.
Die Nachricht stößt insbesondere bei Vertretern von Epstein-Betroffenen auf Empörung. Kritiker sehen darin einen möglichen Widerspruch zwischen dem Versuch des Palasts, sich von Andrew zu distanzieren, und der Tatsache, dass er offenbar weiterhin in offiziellen Planungen berücksichtigt wird. Doch dass König Charles (77) angeblich persönlich eine Rückkehr seines Bruders in eine offizielle Rolle angekündigt hätte, bestätigte der Palast nicht.
Andrew selbst hat seine Verbindungen zu Epstein wiederholt verteidigt und jegliches Fehlverhalten bestritten. Die britische Öffentlichkeit verfolgt seinen Fall dennoch mit großer Aufmerksamkeit. Seine Verhaftung im Februar hatte die ohnehin schwierige Situation für die Monarchie weiter verschärft. Experten bezeichneten den Fall als außergewöhnliche Belastungsprobe für das Königshaus. (Quellen: Express, Daily Mail)
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