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Ferrari-Chef gibt Update nach Unfall

Дата публикации: 19-07-2026 17:27:29

Für Lewis Hamilton hat das Gastspiel der Formel 1 in Spa kein unverhofftes Nachspiel. Nach dem Unfall mit einem Ferrari-Mechaniker beim Großen Preis von Belgien hat sein Team nun ein erstes Update gegeben.

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Für Lewis Hamilton hat das Gastspiel der Formel 1 in Spa kein unverhofftes Nachspiel. Nach dem Unfall mit einem Ferrari-Mechaniker beim Großen Preis von Belgien hat sein Team nun ein erstes Update gegeben.

Wie Teamchef Fred Vasseur nach dem Ardennen-Klassiker in Spa mitteilte, sei bei dem Vorfall in der Boxengasse niemand zu Schaden gekommen. Dem Mechaniker "geht es gut", sagte Vasseur.

Dennoch musste sich der Rennstall vor den Stewards für das Missgeschick rechtfertigen. Eine entsprechende Vorladung erhielt Ferrari noch während des Rennens.

Hamilton war gegen Rennmitte zum Reifenwechsel in die Box gekommen. Ein Mechaniker versuchte dort auch eine Änderung am Frontflügel vorzunehmen, nachdem sich der Brite immer wieder über die Balance seines Autos beschwert hatte.

Obwohl der Ingenieur noch am Werk war, schaltete die Boxenampel auf Grün. Hamilton fuhr los und traf den Ferrari-Mitarbeiter leicht.

"Es war ein Fehler mit der Prozedur, denn das Licht war grün, Lewis konnte fahren. Es war einfach ein Fehler und etwas Pech dabei", erklärte Vasseur bei "Sky".

Zeitstrafe gegen Lewis Hamilton denkbar

Nach dem Zwischenfall hatte sich ein erschrockener Hamilton sofort am Funk vergewissert, dass sein Mechaniker nicht verletzt wurde. Im Raum stand der Vorwurf des Unsafe Release, der sich vor allem gegen sein Team richtet.

Bestraft wird das Vergehen während des Rennens oft mit Zeitstrafen, die beim Boxenstopp zu verbüßen sind. In besonders schweren Fällen kann auch eine Durchfahrtsstrafe verhängt werden.

Ihr Urteil über die Szene fällten die Stewards am frühen Abend: Für Ferrari hat der Unfall eine Geldstrafe in Höhe von 30.000 Euro zur Folge.

Ein Drittel davon wird zur Bewährung ausgesetzt, sofern sich in den nächsten zwölf Monaten kein ähnlicher Vorgang ereignet. Zudem muss das Team den Vorfall in einem internen Bericht aufarbeiten.

Eine Zeitstrafe gegen Hamilton wurde hingegen nicht verhängt. Weil er als Vierter nur rund eineinhalb Sekunden vor Oscar Piastri ins Ziel gekommen war, hätte eine solche zu einem Positionsverlust geführt.

Hamilton hatte sich in Spa zuvor durch den Crash mit Mercedes-Pilot George Russell eine Fünf-Sekunden-Strafe eingehandelt, die er beim Boxenstopp absaß. Russell war nach der Kollision mit Hamilton schon zu Rennbeginn ausgeschieden.

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