Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Altech sagt geplante Batteriefabrik in Schwarze Pumpe ab

Дата публикации: 03-08-2026 12:39:42

Das geplante Werk des australischen Unternehmens Altech in der Lausitz ist vom Tisch. Entstehen sollte eine Fabrik für Batteriespeicher - auf der Basis von Tafelsalz.


Основное содержимое страницы с новостью.

Speicher auf Salz-Basis Altech sagt geplante Batteriefabrik in Schwarze Pumpe ab

Der Industriepark Schwarze Pumpe (ISP) im südlichen Brandenburg. (Quelle: Picture Alliance/Patrick Pleul)
Der Industriepark Schwarze Pumpe

Das Batterieprojekt "Cerenergy" im Lausitzer Industriepark Schwarze Pumpe wird eingestellt. Das australische Unternehmen Altech hat entschieden, das Vorhaben nicht weiterzuverfolgen, wie es auf seiner Internetseite mit [PDF] mitteilte. Die geplante Fabrik für Energiespeicher auf der Basis von Tafelsalz solle nicht gebaut werden.

Es sei trotz monatelanger Gespräche nicht gelungen, einen Investor zu finden, heißt es in der Mitteilung vom 30. Juli. "Da das Programm zur Suche nach einem strategischen Partner nicht zu dem angestrebten Ergebnis geführt hat, kam ATB [Altech Batteries Ltd, d. Red.] zu dem Schluss, dass die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Finanzierung und Inbetriebnahme des Projekts mittlerweile so gering ist, dass weitere Betriebskosten nicht mehr gerechtfertigt sind [...]."

Erfolgreicher Test vor zwei Jahren

Das Grundstück, das sich im sächsischen Teil des Industrieparks Schwarze Pumpe befindet, soll an die Kommunalverwaltung in Spreetal zurückverkauft werden. Die Projektgesellschaft, die Altech Batteries GmbH (ABG), werde nun abgewickelt.

2024 hatte die ABG erfolgreich einen Prototypen der sogenannten "Cerenergy-Batterie ABS 60" getestet. Hauptbestandteil der Batterie ist neben Keramik Natriumchlorid, also Kochsalz. Rohstoffe wie Lithium, Kupfer oder Kobalt werden nicht benötigt.

Die Batterie solle als stationärer Speicher für Energie aus Wind und Sonne, aber auch als Zwischenspeicher für die Erzeugung von grünem Wasserstoff dienen, hieß es damals. Sie soll komplett recyclebar und effizienter als aktuell gebräuchliche Lithium-Ionen Batterien sein.

Noch Anfang Juli hatte das Projekt Rückenwind bekommen, die Frist für eine mögliche Bundesförderung von über 46 Millionen Euro war verlängert worden. Insgesamt sollten bis zu 1.000 Arbeitsplätze entstehen.

Fraunhofer hält an Technologie fest

Die Produktion sollte in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme (Fraunhofer IKTS) stattfinden. Das Aus für die Batteriefabrik kam für das Institut als Joint-Venture-Partner nicht überraschend - sie seien gut informiert gewesen, sagte Institutsleiter Alexander Michaelis am Montag dem rbb. "So eine Fabrik aufzubauen ist halt ein Unterfangen, was kostspielig ist und es ist nicht gelungen, in diesem Konsortium die Finanzierung auf die Beine zu kriegen", so Michaelis. Deshalb müsse man irgendwann eine Entscheidung treffen. "Es ist wirklich tragisch - auch, glaube ich, für den Standort in Schwarze Pumpe."

Fördermittel alleine würden nicht reichen, so Michaelis. "Födermittel helfen, vielleicht so 20, 25 Prozent der Gesamtsumme zu fördern." Doch die Bedingungen, auch Kredite aufzunehmen, hätten sich in der letzten Zeit "nicht unbedingt verbessert".

Das bedeute für das Fraunhofer-Institut aber nicht, dass die Technologie schlecht ist, so der Institutsleiter. "Wir als Fraunhofer werden natürlich weiter versuchen, diese Technologie umzusetzen."

Sendung: rbb24 Brandenburg Aktuell, 03.08.2026, 19:30 Uhr
Video: rbb24 Brandenburg Aktuell, 03.08.2026, Mitja von Eisenhart

Mehr bei rbb|24
Das Hotel Adlon am Pariser Platz in Berlin-Mitte bei Nacht. (Quelle: Picture Alliance/Joko)
Der Abbau der Anlagen im ehemaligen KKW Rheinsberg erfolgt durch die bundeseigene EWN (Quelle: dpa/nens Kalaene)
Symbolbild: Ein älterer Mann zieht in Berlin einen Wagen hinter sich her. (Quelle: Picture Alliance/Robert Schlesinger)
Hotel-Roboter im Seehotel Potsdam. (Quelle: rbb)
Symbolbild: Verkaufsregal einer Bäckerei. (Quelle: Picture Alliance/Thorsten Wagner)
E-Fahrzeuge an der Ladestation. (Quelle: dpa)

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1Минпромторг: гигафабрика создаст спрос на компоненты для электробатарей0015-12-2025
2Росатом запустит строительство второй гигафабрики по выпуску батарей для электротранспорта0007-02-2023
3В Австралии планируется строительство загрязняющего атмосферу завода0027-11-2018
4Завод по выпуску алюминиевых профилей построят в Крыму к 2023 году0014-02-2019
5"Транспорт будущего" готовит проект по производству литий-ионных аккумуляторов в Москве0024-03-2025
6В Калининградской области открыли гигафабрику аккумуляторов для электрокаров0015-12-2025
7Под Тулой за 3,5 млрд рублей построят завод по производству лития0013-08-2020
8В Алчевске ЛНР планируют создать индустриальный парк0020-02-2025
9В Балашихе запустят завод по производству сантехнических инсталляций0001-04-2025
10Kohleausstieg rückt näher: Wie sich Lausitzer Firmen umstellen 08.310-06-2026

Классификация: Пресс-релизы. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 0. Информативность: 7.72. Источник: www.rbb24.de.