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Nigeria: Jesuiten starten Bildungsprojekt für 9.000 Kinder

Дата публикации: 10-08-2026 09:17:00



Das Projekt wurde vom Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS) in Partnerschaft mit weiteren Hilfsorganisationen ins Leben gerufen. Die Europäische Union finanziert das Vorhaben, mit dem 9.000 Kindern die Rückkehr ins Bildungssystem ermöglicht werden soll. Das Vorhaben reagiert auf die anhaltende Unsicherheit, Vertreibung und Armut in der Region, die Tausenden Kindern seit Jahren den Zugang zu Schulbildung verwehrt.
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Das Projekt wurde vom Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS) in Partnerschaft mit weiteren Hilfsorganisationen ins Leben gerufen. Die Europäische Union finanziert das Vorhaben, mit dem 9.000 Kindern die Rückkehr ins Bildungssystem ermöglicht werden soll. Das Vorhaben reagiert auf die anhaltende Unsicherheit, Vertreibung und Armut in der Region, die Tausenden Kindern seit Jahren den Zugang zu Schulbildung verwehrt.

Das auf zwei Jahre angelegte Programm wird in den Kommunalverwaltungsgebieten Kware, Sabon Birni und Isa im Bundesstaat Sokoto umgesetzt. Es richtet sich an insgesamt rund 25.000 Kinder und Gemeindemitglieder, wobei der Anteil der weiblichen Begünstigten bei 60 Prozent liegt. Ziel ist die Wiedereingliederung von Binnenvertriebenen, Rückkehrern, Angehörigen der Aufnahmegemeinschaften, sogenannten Almajiri-Kindern sowie Kindern mit Behinderungen.

Der Landesdirektor von JRS Nigeria, P. Temple Anuforo SJ, verwies auf erhebliche Mängel in der Infrastruktur und die Sicherheitslage im Nordwesten des Landes. In den betroffenen Gebieten fehle es an intakten Schulgebäuden, Sanitäranlagen sowie verlässlichen Wasserquellen.

Inklusiver Ansatz

Neben dem JRS sind die Organisationen Christian Blind Mission (CBM) und die Hikima Community Mobilization and Development Initiative (HCOMDI) an der Umsetzung beteiligt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einem inklusiven Ansatz. CBM-Landesdirektor Samuel Omoi betonte die Bereitstellung von Hilfsmitteln und inklusiven Lehrmethoden, um Kindern mit Behinderungen den Schulbesuch zu ermöglichen. Ubaida Bello Muh’d, Exekutivdirektorin von HCOMDI, hob die Bedeutung von Bildung als Instrument zum Schutz und zur Stärkung benachteiligter Bevölkerungsgruppen hervor.

Im Rahmen der Initiative werden Schulgebäude instand gesetzt sowie Wasser-, Sanitär- und Hygieneeinrichtungen (WASH) errichtet. Das Lehrpersonal erhält Schulungen, um traumatisierten und durch Konflikte in ihrer Ausbildung unterbrochenen Schülern gerecht zu werden. Zudem ist eine Stärkung der lokalen Schulverwaltungskomitees (SBMCs) vorgesehen, um die Einbindung der Gemeinschaften und den Schutz von Kindern nachhaltig zu verankern. Die Umsetzung erfolgt in Zusammenarbeit mit der Regierung des Bundesstaates Sokoto und lokalen Bildungsbehörden.

(aciafrica - mg)

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