Der Vertreter des Heiligen Stuhls in Mosambik, Erzbischof Luis-Miguel Muñoz Cárdaba, hat die Bürger des Landes aufgerufen, Gewalt abzulehnen und den Frieden durch Dialog, Wahrheit und Gerechtigkeit zu stärken. Während eines Gottesdienstes am 4. August in Metangula zum Abschluss eines achttägigen Pastoralbesuchs in der Diözese Lichinga ging der Apostolische Nuntius auf die anhaltende Gewalt in Teilen Mosambiks ein, insbesondere in der nördlichen Provinz Cabo Delgado.
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Der Vertreter des Heiligen Stuhls in Mosambik, Erzbischof Luis-Miguel Muñoz Cárdaba, hat die Bürger des Landes aufgerufen, Gewalt abzulehnen und den Frieden durch Dialog, Wahrheit und Gerechtigkeit zu stärken. Während eines Gottesdienstes am 4. August in Metangula zum Abschluss eines achttägigen Pastoralbesuchs in der Diözese Lichinga ging der Apostolische Nuntius auf die anhaltende Gewalt in Teilen Mosambiks ein, insbesondere in der nördlichen Provinz Cabo Delgado.
Erzbischof Muñoz Cárdaba betonte in seiner Predigt, dass das Leid der betroffenen Bevölkerung eine Sorge für die gesamte Kirche darstelle. Aktionen und Haltungen, die das gesellschaftliche Zusammenleben gefährdeten, müssten zurückgewiesen werden. Das Fehlverhalten einer Minderheit dürfe nicht über den Wunsch der großen Mehrheit nach Harmonie und Einheit triumphieren.
Der vatikanische Diplomat unterstrich in seiner Predigt, dass Frieden weder durch Gewalt noch durch Rache geschaffen werden könne. Erforderlich seien vielmehr Dialog und Konsens zwischen den Konfliktparteien. Echter Friede müsse in Wahrheit, Gerechtigkeit und Liebe verwurzelt sein. In diesem Zusammenhang appellierte Cárdaba speziell an die jüngere Generation, den Frieden als Erbe für zukünftige Generationen zu bewahren. Zudem rief er dazu auf, geografische, ethnische, sprachliche und religiöse Unterschiede zu überwinden und das gemeinsame Nationale zu betonen.
Erzbischof Muñoz Cárdaba (stehend) bei einer Messe (©Rogério Maduca, Radio Pax (Moçambique))
Hintergrund der Reise in die Provinz Niassa war die Festigung der Gemeinschaft zwischen der Zentrale in Rom und den Ortskirchen. Solche Besuche ermöglichten es der Vertretung des Heiligen Stuhls, die Herausforderungen und Hoffnungen der katholischen Gemeinden vor Ort direkt kennenzulernen. Der Erzbischof würdigte dabei das Engagement des Seelsorgepersonals, der Ordensleute und der Laien in den lokalen Gemeinschaften.
(aciafrica - mg)
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