Rettungsaktion nach dem Ausbruch von Flammen in einem Hinterhof: Der Brand brachte Menschen in Gefahr, die im angrenzenden Wohnhaus leben. Dabei kam ihnen eine Feuerwehr-Frau zur Hilfe, die in der Nachbarschaft lebt und den dichten Rauch entdeckte.
Neunkirchen · Rettungsaktion nach dem Ausbruch von Flammen in einem Hinterhof: Der Brand brachte Menschen in Gefahr, die im angrenzenden Wohnhaus leben. Dabei kam ihnen eine Feuerwehr-Frau zur Hilfe, die in der Nachbarschaft lebt und den dichten Rauch entdeckte.
Feuer hat ein Wohnhaus in Neunkirchen bedroht. Damit gerieten auch dessen Bewohner in Gefahr. Denn Flammen waren ganz in der Nähe ausgebrochen und erreichten bereits einen Nebenbau. Dichter Rauch stieg empor, als die ersten Helfer am Tatort eintrafen. Die Polizei hat bereits einen ersten Verdacht, wie es zu dem gefährlichen Zwischenfall kam.
Feuer-Alarm in Neunkirchen im Hinterhof eines Wohnhauses
Feuerwehr und Polizei ereilte am frühen Montagabend, 10. August, der Notruf. Da befanden sich noch Menschen in dem Haus, wie eine Sprecherin der Feuerwehr mitteilt. Gegen 19.10 Uhr war aufgefallen, dass Qualm in einem Hinterhof aufstieg. Eine Feuerwehr-Frau, die in direkter Nachbarschaft zur Unglücksstelle wohnt, soll sich als erstes auf den Weg gemacht haben, heißt es in einer Mitteilung.
Sie habe dafür gesorgt, dass die Menschen das gefährdete Haus verlassen. Daraufhin begannen ihre Kollegen damit, gegen den Brand mitten in der City vorzugehen. Nach Angaben eines Polizeisprechers sollen unter anderem Holzbehälter in dem Garten in Flammen aufgegangen sein. Diese breiteten sich auf weiteren dort gelagerten Unrat aus, ergänzt Feuerwehr-Sprecherin Kate Dettweiler.
Flammen erreichen Anbau – erste Hinweise auf die Unglücksursache
Der Brand habe schon einen Anbau erreicht, wie Ermittler feststellten. Doch den Einsatzkräften sei es gelungen, die Lage unter Kontrolle zu bringen und das eigentliche Wohnhaus vor weiteren Schäden zu schützen. Lediglich die Fassade sei in Mitleidenschaft gezogen worden, ergänzt die Polizei.
Unterdessen sollen die Fahnder einen ersten Hinweis darauf haben, wie es zu dem Ausbruch kam. Sie gehen von Brandstiftung aus. Allerdings sei noch unklar, ob das Feuer mit Absicht, also vorsätzlich gelegt wurde, oder durch ein Versehen ausschlaggebend dafür war (fahrlässig). Dies müsse jetzt geklärt werden. Dass sich das Material aber selbst entzündete, davon sei nicht auszugehen. Denn technische Geräte oder ähnliches habe sich nicht in der Nähe befunden.
Zahlreiche Feuerwehr-Leute an der Unglücksstelle
Rund 40 Feuerwehr-Leute aus der Innenstadt und dem Stadtteil Wiebelskirchen waren im Einsatz, meldet Sprecherin Dettweiler. Rund eine Dreiviertelstunde habe es gedauert, bis der Brand gelöscht war. Verletzte habe es nicht gegeben. Die Bewohner durften anschließend wieder in das Haus zurück.