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ADAC und Stiftung Warentest warnen: Unsicherer Autokindersitz wird unter neuen Namen verkauft

Дата публикации: 08-04-2026 11:34:00

Ein Autokindersitz versagt im Crashtest, doch danach schlagen einige Anbieter die unsicheren Produkte wohl unter anderen Namen los. Behilflich ist dabei offenbar eine namhafte Handelsplattform.

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Die Stiftung Warentest und der ADAC warnen vor acht Autositzmodellen für Kinder. Die Modelle versagten demnach in einem Frontalcrash-Szenario, wie der Automobilclub und die Stiftung am Mittwoch mitteilten. Bei Crashversuchen hätten diese Sitze »gravierende Mängel«. Die Tester raten dazu, die Sitze ab sofort nicht mehr zu gebrauchen. Im Ernstfall bestehe Lebensgefahr für die Kinder.

Der Stiftung Warentest zufolge handelt es sich bei sieben der Modelle um baugleiche Varianten des Kindersitzes Reecle 360 (ZA 10 i-Size), vor dem bereits im Oktober gewarnt wurde. Nun werde der Sitz unter verschiedenen Namen weiter vertrieben, die Klone versagten im Test aber alle auf vergleichbare Weise. Das Produkt erkenne man an der Zulassungsnummer E8 0313715. Außerdem fiel die Babyschale Kinderkraft Mink Pro 2 plus Basisstation Mink FX2 im Test durch. »Wer einen der betroffenen Sitze bereits gekauft hat, sollte ihn ab sofort nicht mehr nutzen und sich an den jeweiligen Anbieter wenden«, erklärte die Stiftung Warentest.

Dabei würden die Hersteller und Händler unterschiedlich reagieren: Kinderkraft biete einen kostenlosen Umtausch oder vollständige Rückerstattung für die Babyschale Mink Pro 2 an, Kunden sollten sich dafür per E-Mail an safety@kinderkraft.com melden, gab die Stiftung an.

Gesetzliche Prüfung ist weniger streng

»Der Hersteller der Klon-Sitze, die chinesische Firma Yangzhou Lettas Baby Product CO., LTD., verweist auf sein Kundenserviceteam«, führte die Stiftung aus. Dem ADAC gegenüber teilte Lettas mit, »dass man bereits seit Januar einige Verbesserungen an den Sitzen vorgenommen habe, die das Sicherheitsproblem betreffen«. Verboten ist der Verkauf der Sitze nicht, da sie die gesetzlich vorgeschriebene Zulassungsprüfung bestanden.

Im Crashtest prüften die Organisationen nach eigenen Angaben ein »realistisches, aber strengeres Szenario«: den Aufprall zweier entgegenkommender Fahrzeuge mit jeweils 50 Kilometern pro Stunde. Dabei rissen die rückwärts zur Fahrtrichtung angebrachten Sitzschalen von ihrer Basis und schleuderten durch die Prüfkarosse.

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Классификация: Пресс-релизы. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 0. Информативность: 8.44. Источник: www.spiegel.de.