Im Sommer 2027 wird sich Simon Pytlick dank einer Ausstiegsklausel den Füchsen Berlin anschließen. Der Klub aus der Hauptstadt hätte den dänischen Weltmeister schon gerne in diesem Jahr von der SG Flensburg-Handewitt an die Spree geholt, stieß bei den Verantwortlichen an der Förde aber auf Granit. Dass der Wechsel nicht zustande kommt, bringt Nicolaj Krickau auf die Palme.

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Im Sommer 2027 wird sich Simon Pytlick dank einer Ausstiegsklausel den Füchsen Berlin anschließen. Der Klub aus der Hauptstadt hätte den dänischen Weltmeister schon gerne in diesem Jahr von der SG Flensburg-Handewitt an die Spree geholt, stieß bei den Verantwortlichen an der Förde aber auf Granit. Dass der Wechsel nicht zustande kommt, bringt Nicolaj Krickau auf die Palme.
Simon Pytlicks Vertrag bei der SG Flensburg-Handewitt wäre eigentlich noch bis 2030 datiert. Die Füchse Berlin zogen allerdings eine Ausstiegsklausel für 2027, die "Bild" zufolge bei 750.000 Euro liegt. So lange will der Tabellenzweite der Handball-Bundesliga aber eigentlich nicht warten, versuchte den HBL-Konkurrenten offenbar bis zuletzt mit "extrem hohen Angeboten" von einem Wechsel in diesem Jahr zu überzeugen.
Die Gespräche über einen vorzeitigen Transfer liefen bis zuletzt - offenbar allerdings ohne Erfolg. "Die Chance ist verschwindend gering", sagte Füchse-Cheftrainer Nicolaj Krickau bei "Viaplay" auf die Nachfrage, ob der Weltklasse-Rückraummann womöglich doch noch in diesem Sommer nach Berlin wechselt: "Wir müssen wohl einsehen, dass dieser Zug abgefahren ist."
Füchse Berlin: Deutliche Kritik an der SG Flensburg-HandewittWährend Pytlick den Wechsel nach eigener Aussage nur allzu gerne schon zur neuen Saison vollzogen hätte, ließ sich die SG nicht auf einen Deal ein. "Es ist schwer gewesen, so richtig herauszufinden, was Flensburg in dieser Angelegenheit meint und tut. Das ist sehr undeutlich gewesen", zeigte sich Krickau vom Vorgehen des Rivalen aus der Handball-Bundesliga etwas verdutzt.
Für die Füchse und den 25-Jährigen sei das durchaus überraschend gewesen. "Wenn ihm bei der Vertragsunterschrift Dinge versprochen werden, die nicht eingehalten werden, dann ist es schade, dass er dort bleiben muss. Aber es ist, wie es ist", richtete der dänische Übungsleiter der Berliner deutliche Kritik an die SG, die sich wohl von ihrem Knallhart-Kurs nicht mehr abbringen lassen wird.
Besonders bitter für den Meister von 2025: Durch den Abgang von Lasse Andersson klafft für ein Jahr eine große Lücke im linken Rückraum, die Pytlick wohl erst 2027 schließen wird.
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