Trainer Filip Jicha steht vor einer unklaren Zukunft bei Handball-Rekordmeister THW Kiel. Zwar ist das Aus des Tschechen offenbar noch nicht besiegelt, dass es zur Trennung kommen wird, ist aber keinesfalls unwahrscheinlich. Ein potentieller Nachfolger des ehemaligen Rückraumspielers schließt die Tür für einen Wechsel an die Förde.

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Trainer Filip Jicha steht vor einer unklaren Zukunft bei Handball-Rekordmeister THW Kiel. Zwar ist das Aus des Tschechen offenbar noch nicht besiegelt, dass es zur Trennung kommen wird, ist aber keinesfalls unwahrscheinlich. Ein potentieller Nachfolger des ehemaligen Rückraumspielers schließt die Tür für einen Wechsel an die Förde.
Am Sonntag hatte das Online-Portal "Handballbase" berichtet,, dass der THW Kiel ohne Cheftrainer Filip Jicha in die neue Spielzeit gehen wird. Demnach habe man sich nach internen Gesprächen dazu entschieden, den Weg mit dem Tschechen nicht fortzusetzen. Laut "RTHandball" und "Sport Bild" ist das Aus aber noch gar nicht beschlossen, die Beratungen dauern demnach noch rund zwei Wochen an.
Wie die Sportzeitung berichtet, seien dennoch erste Spekulationen zu vernehmen, dass mit Talant Dujshebaev ein absoluter Star-Trainer an der Förde übernehmen könnte. Der 58-Jährige hört nach zwölf Jahren als Cheftrainer von Kielce auf. Zwar ist der ehemalige Bundesliga-Profi des GWD Minden noch als Nationaltrainer Frankreichs tätig, eigentlich wollte der Routinier aber auch dem Vereinshandball erhalten bleiben.
THW Kiel: "Keinen einzigen Kontakt" zu DujshebaevDoch nun schlägt Dujshebaev ganz andere Töne an. "Ich nehme eine Pause vom Vereinshandball für das nächste Jahr und werde mich nur auf die französische Nationalmannschaft fokussieren", kündigte er im Gespräch mit "handball-world" an: "Meine Frau möchte nicht, dass ich schon wieder für einen Verein arbeite, sondern nur für die Nationalmannschaft. In dieser Zeit werde ich schauen, ob mir das auf Dauer reicht, oder nicht."
Ein Wechsel zum THW Kiel wäre damit vorerst sowieso vom Tisch. Vom Interesse der Zebras weiß Dujshebaev nach eigener Aussage sowieso bislang nichts. "Ich will nicht lügen: Es gab bisher keinen einzigen Kontakt mit den Leuten von Kiel. Weder mit mir, noch mit meinem Berater", stellte der ehemalige Weltklasse-Rückraummann klar, der für Spanien und die Sowjetunion auflief.
Ein Engagement in der Bundesliga wäre für Dujshebaev aber ansonsten sicherlich interessant gewesen. Seine Söhne Daniel (zur MT Melsungen) und Alex (zum VfL Gummersbach) haben in Deutschland ihre neue sportliche Heimat gefunden.
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